Afrika-Cup Wetten in Deutschland: Anbieter, Märkte und Ausgaben

Updated Oktober 2026
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Stand: Oktober 16, 2026 · Geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL), Stand 2. Oktober 2026

Ein Fußballstadion unter Flutlicht mit hellen Rängen, von einem Hügel aus gesehen, darüber ein dunkelblauer Abendhimmel.
Der Afrika-Cup 2025 fand vom 21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026 in Marokko mit 24 Nationen statt.

Im Veröffentlichungsjahr 2026 findet kein Afrika-Cup statt. Der letzte wurde als Afrika-Cup 2025 vom 21. Dezember 2025 bis zum 18. Januar 2026 in Marokko ausgetragen, der nächste ist als Afrika-Cup 2027 vom 19. Juni bis 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda geplant. Wer in Deutschland auf das Turnier wetten will, kann das nur bei Anbietern, die auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder stehen. Wer woanders spielt, hat keine deutsche Erlaubnis, keinen Schutz durch OASIS oder LUGAS und im Streitfall keinen deutschen Rechtsweg.

Rechtslage: Wetten auf den Afrika-Cup sind in Deutschland nur erlaubt, wenn der Anbieter eine deutsche Erlaubnis hat

In Deutschland regelt der Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021), wer Sportwetten im Internet veranstalten oder vermitteln darf. Erlaubnisse vergibt seit dem 1. Juli 2021 die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder mit Sitz in Halle (Saale). Wer eine solche Erlaubnis hat, steht auf der amtlichen Whitelist nach § 9 Abs. 8 GlüStV. Die Whitelist ist die einzige verlässliche Prüfung. Eine .de-Domain, ein Impressum auf Malta, eine Lizenz aus Curaçao oder die Werbung mit „lizenziert“ sagen nichts darüber, ob in Deutschland gewettet werden darf.

Eine Waage aus Messing und ein geschlossener Aktenordner ohne Beschriftung stehen auf einem polierten Schreibtisch.
Als Anbieter von bet365 führt die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder die Hillside (Europe) ENC mit Sitz in Ta’Xbiex, Malta (Stand der Liste: 2. Oktober 2026).

Die Whitelist, Stand 2. Oktober 2026, listet 27 Inhaber einer Sportwetten-Erlaubnis (zwei davon zusätzlich mit Pferdewetten) sowie drei weitere Inhaber nur für Pferdewetten. Jede dort eingetragene Domain ist eine .de-Domain – aber umgekehrt beweist eine .de-Domain allein keine Erlaubnis. Eine Erstgenehmigung läuft fünf Jahre (§ 4c Abs. 1 GlüStV); die Whitelist zeigt nur das Datum der Erteilung und kein Enddatum.

Auf den Afrika-Cup bezogen heißt das: Wetten auf das Turnier sind in Deutschland nur bei Anbietern erlaubt, deren Sportwetten-Domain auf der Whitelist steht. Eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele, Online-Casino oder Poker ist eine andere Erlaubnis und sagt nichts über das Wettprogramm aus. Der Veranstalter von Wetten auf bet365 ist nach Whitelist-Stand vom 2. Oktober 2026 die Hillside (Europe) ENC mit Sitz in Ta’Xbiex, Malta; weitere Inhaber einer Sportwetten-Erlaubnis in dieser Auswahl sind unter anderem die SCGO Limited für VBet, die Betway Limited für Betway, die Oddset Sportwetten GmbH für ODDSET, die Greentube Betting Malta Limited für AdmiralBet, die Torro Tec Limited für Tiptorro, die Sportingbet (Deutschland) Limited für Sportingbet, die 888 Germany Limited für 888sport, die DZBT Operations Limited für DAZN Bet und die Interwetten Gaming Limited für Interwetten.

Was nicht auf das Wettprogramm gehört: Wetten auf E-Sports. Die GGL stellt fest, dass E-Sports nicht als Sport anerkannt ist und es in Deutschland keine lizenzierten E-Sports-Wetten gibt. Auch Wetten auf überwiegend von Minderjährigen oder Amateuren ausgetragene Veranstaltungen sind ausgeschlossen – in der Praxis der GGL zählt dazu Fußball unterhalb der 3. Liga. Wetten auf soziale oder politische Ereignisse sind nicht zulässig, manipulationsanfällige Wetten und Wetten auf Regelverstöße oder deren Sanktionierung ebenfalls.

Live-Wetten sind nach § 21 Abs. 4 GlüStV während eines laufenden Spiels nur auf das Endergebnis oder auf die nächste Torerzielung, den nächsten Satz oder eine vergleichbare Komponente erlaubt, und das nur in Sportarten, in denen solche Ereignisse selten sind. „Nächstes Tor“ im Fußball geht, „nächster Punkt“ im Tennis nicht, „nächster Korb“ im Basketball nicht. Wetten auf den nächsten Punkt im Tennis sind damit unzulässig, auch wenn sie im Ausland angeboten werden.

Aus dieser Rechtslage ergibt sich für jeden Anbieter, der hierzulande Wetten auf den Afrika-Cup anbietet, ein klarer Test: Die Domain muss in der Spalte „Sportwetten“ der Whitelist stehen, der dort genannte Inhaber muss der Veranstalter sein, und im Impressum der Seite muss dieser Inhaber ebenfalls auftauchen. Wer auf einer .de-Seite spielt, die diesen Test nicht besteht, nimmt an unerlaubtem Glücksspiel teil – unabhängig davon, ob die Wette technisch funktioniert.

Verantwortliches Spielen: Was bei einem Turnier mit knappen Spielen den Unterschied macht

Ein Afrika-Cup spielt sich in wenigen Wochen ab, mit Spielen oft im Abstand von zwei bis drei Tagen. In dieser Phase steigt die Versuchung, zwischen den Partien nachzulegen, gerade dann, wenn eine Quote verloren geht und die nächste „sicher“ aussieht. Genau das ist der Mechanismus, gegen den die Spielerschutzregeln des GlüStV 2021 gerichtet sind.

Ein Fußball auf rotem Sandboden neben einer Reihe Hütchen auf einem Trainingsplatz bei untergehender Sonne.
Der Afrika-Cup 2027 soll vom 19. Juni bis zum 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda stattfinden; zur Qualifikation meldeten sich 54 Mannschaften an.

Wer in Deutschland bei einem Whitelist-Anbieter spielt, ist in drei Systeme eingebunden, die ein Offshore-Anbieter nicht anbietet: OASIS, LUGAS und der Panikbutton. OASIS ist die bundesweite Sperrdatei nach §§ 8, 8a GlüStV. Sie wird bei Registrierung und Login abgefragt. Eine Selbstsperre dauert mindestens drei Monate, wenn der Spielende selbst eine Frist setzt, sonst mindestens ein Jahr. Eine Fremdsperre über die Familie oder einen Dritten läuft mindestens ein Jahr. Wer einmal in OASIS ist, kann sich nicht gleichzeitig bei einem anderen lizenzierten Anbieter anmelden.

LUGAS ist die technische Plattform für zwei Dinge: die Limitdatei und die Aktivitätsdatei. Die Limitdatei setzt das monatliche Einzahlungslimit durch, das nach § 6c Abs. 1 GlüStV standardmäßig bei 1.000 € pro Kalendermonat liegt – gerechnet über alle lizenzierten Anbieter hinweg, nicht pro Anbieter. Wer eine höhere Grenze möchte, muss wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen; eine Selbsterklärung reicht nicht. Senkungen gelten sofort, Erhöhungen erst nach sieben Tagen. Die Aktivitätsdatei nach § 6h GlüStV verhindert paralleles Spielen bei mehreren Anbietern: Es darf zur selben Zeit nur bei einem Anbieter aktiv gewettet werden.

Der Panikbutton nach § 6i Abs. 3 GlüStV löst eine sofortige 24-Stunden-Sperre aus, ohne Rückfrage, ohne Begründung. In dieser Phase hilft er mehr als jede Belehrung, weil er den Impuls unterbricht, bevor eine neue Wette platziert wird. Daneben bestehen feste Regeln: Volljährigkeit ab 18 Jahren (§ 4 Abs. 3), ein Konto pro Anbieter mit vollständiger Verifizierung (§ 6a), vor der Verifizierung höchstens 72 Stunden Spiel mit einem 100 € Einzahlungslimit und ohne Auszahlung. Zahlungen laufen nach § 6b Abs. 4 nur über ein Konto, das auf den eigenen Namen lautet und bei einem Institut nach dem Geldwäschegesetz geführt wird; anonyme Zahlungsmittel sind tabu, Krypto aus demselben Grund praktisch nicht nutzbar. Spielerguthaben liegt auf einem insolvenzgeschützten Treuhandkonto; bei Kontoschließung wird der Restbetrag nach § 6b Abs. 6–7 binnen fünf Werktagen ohne Gebühr ausgezahlt.

Drei Dinge folgen daraus für Turnierwochen. Erstens: Wer mit Blick auf den Afrika-Cup plant, sollte das 1.000 €-Limit pro Monat im Kopf haben, nicht das eines einzelnen Anbieters – die Limitdatei zählt übergreifend. Zweitens: Wer merkt, dass er zwischen den Partien „nachlegt“, ist mit dem Panikbutton besser bedient als mit einem neuen Einsatz; eine 24-Stunden-Pause ist kein Eingeständnis, sondern ein Werkzeug. Drittens: Wer sich sperren lassen will, kann das bei jedem lizenzierten Anbieter beantragen; die Sperre gilt dann marktweit, nicht nur bei einem Anbieter.

Wettarten und Quoten: Was sich auf ein Turnier mit Gruppenphase und K.-o.-System setzen lässt

Ein Afrika-Cup hat ein klares Format: Sechs Vierergruppen, die Gruppenersten und -zweiten kommen weiter, dazu die vier besten Gruppendritten, danach K.-o.-Runde mit Achtel-, Viertel- und Halbfinale sowie Finale. Im K.-o.-System gibt es bei Gleichstand nach 90 Minuten Verlängerung und, falls nötig, Elfmeterschießen. Dieses Format prägt, welche Wetten überhaupt sinnvoll angeboten werden und wie Anbieter mit Ergebnisfragen umgehen.

Die zentralen Wettarten lassen sich in vier Gruppen ordnen. Erstens Turnierwetten: Sieger, Finalist, Halbfinalist, Gruppensieger – Quoten, die es vor dem ersten Spiel gibt und die sich mit jedem Spieltag verändern. Der Buchmacher bildet eine implizite Wahrscheinlichkeit ab, die mit der Form der Mannschaften, mit Verletzungen und mit dem bereits Erreichten neu justiert wird. Zweitens Gruppenwetten: Wer wird Erster, wer kommt weiter, wer scheidet aus – auch als Dreiweg- oder Zweiweg-Variante. Drittens Spielausgang: 1X2 auf das Einzelspiel, also Heimsieg, Unentschieden, Auswärtssieg, dazu Handicap-Linien und Über/Unter-Tore, häufig mit asiatischer Handicap-Variante. Viertens Torschützen: Torschützenkönig des Turniers, „jederzeitiger Torschütze“ im Einzelspiel, „erster Torschütze“, manchmal „letzter Torschütze“. Dazu kommen je nach Anbieter Eckbälle, Karten, Halbzeitergebnis und Ergebnis nach 90 Minuten.

Auf K.-o.-Spiele setzt der Anbieter die 1X2-Wette in der Regel auf das Ergebnis nach 90 Minuten plus Nachspielzeit. Steht es unentschieden, ist die Wette für ein Remis verloren – auch wenn das Spiel in der Verlängerung entschieden wird. Wer auf „Sieger kommt weiter“ setzt, wettet auf das tatsächliche Weiterkommen, also inklusive Verlängerung und Elfmeterschießen. Anbieter kennzeichnen das im Wettschein; eine Wette auf das Spiel „gewinnt Marokko“ kann also verloren sein, obwohl Marokko das Spiel am Ende gewinnt. Das Elfmeterschießen werten Anbieter bei Standardwetten auf das Spiel normalerweise nicht als Teil des Ergebnisses; es zählt nur bei explizit ausgewiesenen Wetten, etwa „Qualifiziert sich“ oder „Sieger nach Elfmeterschießen“.

Über die Quoten selbst entscheidet die Marge des Buchmachers. Für ein 1X2-Markt mit drei Ergebnissen gilt: Auszahlungsquote = 1 ÷ (1/Quote₁ + 1/Quote₂ + … + 1/Quoteₙ); die Marge des Anbieters ist 100 % minus diese Auszahlungsquote. Was das in der Praxis heißt, lässt sich an einem konstruierten Beispiel zeigen – kein notierter Preis, nur eine Rechnung, wie sie jeder Wettende für sich nachvollziehen kann: Bei einem 1X2-Markt mit den Quoten 2,10 / 3,40 / 3,60 ergibt sich 1 ÷ (1/2,10 + 1/3,40 + 1/3,60) ≈ 0,951, also rund 95,1 % Auszahlungsquote, was einer Marge von etwa 4,9 % entspricht. Die Auszahlungsquote schwankt von Anbieter zu Anbieter und von Markt zu Markt – sie liegt bei reinen 1X2-Märkten großer Ligen eher bei 95 bis 97 %, bei exotischen Märkten, bei Live-Wetten und bei kleinen Turnieren oft deutlich tiefer, im Bereich von 90 bis 93 %. Eine einzelne Quote trägt diese Marge in sich; sie verschwindet nicht, wenn der Buchmacher „beste Quoten“ bewirbt.

Bei Kombiwetten multiplizieren sich die Quoten der Einzelwetten, die Marge ebenfalls. Eine Kombi aus drei Beinen mit Auszahlungsquoten von 95 %, 94 % und 93 % hat eine kombinierte Auszahlungsquote von 0,95 × 0,94 × 0,93 ≈ 0,831, also etwa 83,1 %, und damit eine Marge von rund 16,9 %. Wer auf Sieger, Torschützenkönig und Halbfinalisten in einer Wette setzt, hat nicht „drei Chancen“, sondern eine einzige Chance, deren Wahrscheinlichkeit das Produkt der einzelnen Wahrscheinlichkeiten ist.

Wer „Cash Out“ nutzt, lässt sich vom Anbieter die Wette vor dem Ende abkaufen. Der angebotene Wert ist eine Funktion der aktuellen Wahrscheinlichkeit, der ursprünglichen Quote und der Marge – er liegt fast immer unter dem „fairen“ Wert der Restwahrscheinlichkeit, weil der Anbieter sich seine Spanne sichert. Cash Out ist kein Geschenk, sondern eine vorzeitige Beendigung zu den Konditionen des Anbieters. Ob er sich rechnet, hängt davon ab, ob man mit dem festen Gewinn besser fährt als mit dem Risiko des Wartens.

Spielplan und Wettangebot: Was ein Afrika-Cup an Wetten hergibt

Das Turnier, das im Veröffentlichungsjahr 2026 noch nachwirkt, ist der Afrika-Cup 2025. Er wurde wegen Terminkonflikten mit der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2025 vom Sommer 2025 auf den Jahreswechsel verschoben und lief vom 21. Dezember 2025 bis zum 18. Januar 2026 in Marokko. Es nahmen 24 Mannschaften teil, verteilt auf sechs Vierergruppen. Nach der Gruppenphase zogen die Gruppenersten und -zweiten sowie die vier besten Gruppendritten in die K.-o.-Runde ein. Im Finale am 18. Januar 2026 gewann Senegal gegen Gastgeber Marokko 1:0 nach Verlängerung; Brahim Díaz aus Marokko wurde mit fünf Treffern Torschützenkönig, im Spiel um Platz 3 setzte sich Nigeria im Elfmeterschießen mit 4:2 gegen Ägypten durch.

Die nächste Ausgabe ist als Afrika-Cup 2027 vom 19. Juni bis zum 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda geplant; zur Qualifikation haben sich 54 Mannschaften angemeldet. Veranstalter ist die Confédération Africaine de Football (CAF); der Wettbewerb wurde 1957 erstmals ausgetragen, Rekordsieger ist Ägypten mit sieben Titeln, Rekordtorschütze ist Samuel Eto’o mit 18 Toren. Seit 2019 nehmen 24 Mannschaften teil; ab 2028 soll das Turnier nur noch alle vier Jahre stattfinden.

Das Wettangebot auf ein Turnier wie den Afrika-Cup hängt davon ab, wie stark der Anbieter den afrikanischen Fußball im Programm abbildet. Bei einem Afrika-Cup ist es üblich, dass lizenzierte Anbieter Spielausgang, Über/Unter, Handicap, Halbzeitergebnis, Torschützen und Eckbälle im Einzelspiel anbieten, dazu Turniersieger, Finalist, Halbfinalist, Gruppensieger und „kommt weiter“ auf Nationen-Ebene. Welche Ligen und Wettbewerbe ein Anbieter darüber hinaus im Programm hat, ist Sache seines Wettprogramms; es gibt keinen Anspruch darauf, dass ein bestimmter Markt vorhanden ist. Wer auf eine konkrete Wette setzen will, prüft sie im Wettschein des Anbieters, bevor er das Turnier im Kalender blockt.

Einen Sonderfall stellen Märkte rund um die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft dar, die 2025 parallel verschoben wurde. Sie betrifft Afrika-Cup-Wetten nicht direkt, zeigt aber, dass Spielplanverschiebungen unmittelbar auf das Wettangebot durchschlagen: Verschobene Turniere bedeuten verschobene Märkte, verschobene Quoten, manchmal verschobene Auszahlungen.

Was die Torschützenkönig-Wette angeht, so ist sie ein Markt über das gesamte Turnier. Wer sie früh abschließt, nimmt eine niedrigere Quote für eine breitere Auswahl; wer sie spät abschließt, hat weniger Auswahl, aber eine engere Datenbasis. Dazwischen liegt die tägliche Anpassung mit jedem Tor, jeder Verletzung, jedem Ausscheiden.

Anbieter im Vergleich: Wer in Deutschland auf den Afrika-Cup wetten darf

Verglichen werden hier nur Anbieter, deren Sportwetten-Domain nach dem Stand der GGL-Whitelist vom 2. Oktober 2026 eine deutsche Sportwetten-Erlaubnis hat. Welche Spiele, Wettarten und Quoten ein Anbieter konkret anbietet, ist im Einzelfall vor der Wette im Wettprogramm zu prüfen; ein Anspruch auf den Markt besteht nicht.

Anbieter GGL-Whitelist-Status und Erlaubnisinhaber Sportwetten-Erlaubnis seit
VBet Whitelist-Eintrag, Inhaber SCGO Limited (St. Julian’s, Malta) 05.12.2023
Betway Whitelist-Eintrag, Inhaber Betway Limited 09.03.2021, Folgeerlaubnis 23.12.2022
ODDSET Whitelist-Eintrag, Inhaber Oddset Sportwetten GmbH, erteilt durch Regierungspräsidium Darmstadt am 15.12.2022 18.11.2020, Folgeerlaubnis 15.12.2022
bet365 Whitelist-Eintrag, Inhaber Hillside (Europe) ENC (Ta’Xbiex, Malta) 09.10.2020, Folgeerlaubnis 27.12.2022
AdmiralBet Whitelist-Eintrag, Inhaber Greentube Betting Malta Limited 09.10.2020, Folgeerlaubnisse 13.12.2022 und 29.07.2024
Tiptorro Whitelist-Eintrag, Inhaber Torro Tec Limited (Malta) 30.06.2021, Folgeerlaubnis 27.12.2022
Sportingbet Whitelist-Eintrag, Inhaber Sportingbet (Deutschland) Limited 09.10.2020, Folgeerlaubnis 21.12.2022
888sport Whitelist-Eintrag, Inhaber 888 Germany Limited; 888 Holdings PLC an der London Stock Exchange notiert 30.06.2021, Folgeerlaubnis 15.12.2022
DAZN Bet Whitelist-Eintrag, Inhaber DZBT Operations Limited (Zebbug, Malta) 22.08.2023
Interwetten Whitelist-Eintrag, Inhaber Interwetten Gaming Limited (Sliema, Malta) 02.11.2020, Folgeerlaubnis 27.12.2022

Die Tabelle zeigt den formellen Stand: Welche Domain ist gelistet, wer steht als Inhaber dahinter, und seit wann besteht die Erlaubnis. Sie macht keine Aussage zur Höhe der Quoten, zur Breite des Wettprogramms oder zu den Bonusbedingungen – die sind von Anbieter zu Anbieter verschieden, ändern sich laufend und werden hier nicht summarisch bewertet. Wer ein bestimmtes Spiel oder eine bestimmte Wette sucht, sieht im Wettprogramm des Anbieters nach, ob der Markt vorhanden ist, bevor er ein Konto nutzt.

VBet tritt mit einer seit Dezember 2023 bestehenden deutschen Sportwetten-Erlaubnis auf. Damit ist der Anbieter einer der jüngeren Whitelist-Einträge im Vergleichsfeld. Wie breit das Afrika-Cup-Programm bei VBet ausfällt, ist im Wettprogramm zu prüfen; ein Anspruch auf den Markt besteht nicht. VBet passt zu Spielenden, die einen Anbieter mit aktueller Erlaubnis suchen und das eigene Wettverhalten strikt unter dem 1.000 €-Standardlimit halten.

Betway ist seit März 2021 mit deutscher Erlaubnis auf der Whitelist, mit einer Folgeerlaubnis Ende 2022. In der App weist Betway einen „Konfigurator+“ aus, mit dem Auswahlen aus verschiedenen Partien kombiniert werden können; beim Cash Out erscheint unter „Meine Wetten“ ein grünes Symbol, das den Wert der Wette anzeigt und eine vollständige oder teilweise Auszahlung erlaubt. Das sind die vom Anbieter selbst beschriebenen Funktionen. Wer die Funktionsbreite im Fußballsucher schätzt und Cash Out als vorzeitige Beendigung nutzen will, findet hier beides.

ODDSET hat die deutsche Sportwetten-Erlaubnis durch Bescheid des Regierungspräsidiums Darmstadt vom 15.12.2022 erhalten; die Erstgenehmigung datiert auf den 18.11.2020. ODDSET ist damit ein klassischer stationär wie online tätiger Veranstalter, dessen Online-Auftritt die gleiche Erlaubnis trägt wie der Verkauf in Annahmestellen. Wer einen Anbieter mit deutscher Verwaltungsgeschichte sucht, ist hier richtig; das Wettprogramm auf den Afrika-Cup prüft man im Wettschein.

bet365 zählt zu den am längsten durchgehend gelisteten Whitelist-Anbietern, mit einer Erstgenehmigung vom 9.10.2020 und einer Folgeerlaubnis vom 27.12.2022; Inhaber ist die Hillside (Europe) ENC mit Sitz in Ta’Xbiex, Malta. Welche Märkte, Sonderfunktionen und Live-Wetten bet365 auf den Afrika-Cup anbietet, ist im Wettprogramm zu sehen; ein konkreter Marktumfang lässt sich aus der Whitelist nicht ableiten. Wer einen Anbieter mit hoher Frequenz an Spezialmärkten gewohnt ist, sollte den Afrika-Cup dort vorab durchsehen.

AdmiralBet ist seit dem 9.10.2020 auf der Whitelist, mit Folgeerlaubnissen vom 13.12.2022 und 29.07.2024; Inhaber ist die Greentube Betting Malta Limited. Die Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele auf slots.admiralbet.de ist eine eigene Erlaubnis und sagt nichts über das Sportwetten-Programm aus. Wer im ADMIRAL-Kontext schon Sportwetten genutzt hat, findet hier einen Anschluss; das Afrika-Cup-Programm prüft man vor der Wette.

Tiptorro (Tiptorro) ist seit dem 30.06.2021 mit deutscher Erlaubnis auf der Whitelist; Inhaber ist die Torro Tec Limited in Malta. Die App-Beschreibung verweist auf den Status eines behördlich zugelassenen Sportwettveranstalters unter Aufsicht der GGL. Wer einen Anbieter aus der Spielotheken-Welt sucht, der auch online mit deutscher Erlaubnis spielt, landet bei Tiptorro – das konkrete Afrika-Cup-Programm ist im Wettschein zu prüfen.

Sportingbet ist seit dem 9.10.2020 mit deutscher Erlaubnis gelistet, mit einer Folgeerlaubnis vom 21.12.2022; das Sportwetten-Angebot umfasst nach Eigenangabe Fußball, Tennis, Basketball, Eishockey, Handball, Darts, Snooker sowie einen „Konfigurator+“ und Live-Wetten. Die konkrete Verfügbarkeit auf den Afrika-Cup ist Sache des Wettprogramms. Wer einen Anbieter mit breitem Randsportarten-Portfolio sucht, sollte Sportingbet in die engere Auswahl nehmen.

888sport ist seit dem 30.06.2021 mit deutscher Erlaubnis auf der Whitelist, mit einer Folgeerlaubnis vom 15.12.2022; hinter der Marke steht die 888 Germany Limited, die zur 888 Holdings PLC mit Sitz in Gibraltar gehört, die seit September 2005 an der London Stock Exchange notiert ist. Welche Märkte und Sonderfunktionen 888sport auf den Afrika-Cup anbietet, ist im Wettprogramm zu sehen. Wer einen Anbieter aus einem börsennotierten Konzern sucht, findet hier die formalen Voraussetzungen.

DAZN Bet ist seit dem 22.08.2023 mit deutscher Erlaubnis auf der Whitelist; Inhaber ist die DZBT Operations Limited in Zebbug, Malta. DAZN Bet profiliert sich über die Sportarten, die DAZN auch als Streaminganbieter zeigt. Welche Märkte konkret auf den Afrika-Cup vorhanden sind, ist im Wettprogramm zu prüfen. Wer DAZN bereits als Streamingplattform nutzt und Wettanbieter und Stream bündeln will, hat hier eine plausible Anlaufstelle – sofern der afrikanische Fußball im Wettprogramm auftaucht.

Interwetten ist seit dem 2.11.2020 mit deutscher Erlaubnis auf der Whitelist, mit einer Folgeerlaubnis vom 27.12.2022; Inhaber ist die Interwetten Gaming Limited mit Sitz in Sliema, Malta. Welche Märkte auf den Afrika-Cup angeboten werden, ist im Wettschein zu prüfen. Interwetten passt zu Spielenden, die einen Anbieter mit langer Historie und deutscher Erlaubnis suchen.

Was die Sportwettensteuer konkret ausmacht

Die Sportwettensteuer ist nach §§ 16–25 RennwLottG geregelt. Sie beträgt 5,3 % der Bemessungsgrundlage „eingezahlter Einsatz minus die Steuer selbst“ (§§ 17, 18), also rund 5,03 % des eingezahlten Betrags (5,3 / 105,3). Schuldner ist nach § 19 der Veranstalter der Wette, nicht der Spielende. Ob und wie der Anbieter die Steuer an die Spielenden weitergibt, ist Sache seiner Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Drei Modelle sind in Deutschland üblich. Anbieter A zieht die Steuer vom Einsatz ab, bevor die Wette platziert wird – aus 100 € Einsatz werden 94,97 € Wetteinsatz zu den notierten Quoten. Anbieter B zieht die Steuer vom Bruttogewinn ab, also vom Produkt aus Einsatz und Quote. Anbieter C wirbt damit, die Steuer selbst zu tragen, und schreibt das in den Footer der Website; ob das in jeder Konstellation hält, ist im Einzelfall anhand der AGB zu prüfen. Der Werbung „0 % Wettsteuer“ ist nicht zu entnehmen, unter welchen Bedingungen sie gilt und wo sie nicht gilt.

Wer für sich ausrechnen will, was die Steuer bei einer konkreten Wette kostet, muss das Modell des Anbieters kennen. Bei 100 € Einsatz zu Quote 2,50 und Steuerabzug vom Bruttogewinn sieht das so aus: Bruttogewinn = 100 × 2,50 = 250 €, davon 5,3 % Steuer auf den „Einsatz minus die Steuer“ = 5,3 / 105,3 ≈ 5,03 % auf den Einsatz, hier also rund 5,03 €. Auszahlung = 250 – 5,03 ≈ 244,97 €. Bei Steuerabzug vom Einsatz vor der Wette: Einsatz nach Steuer ≈ 94,97 €, Auszahlung = 94,97 × 2,50 ≈ 237,43 €. Die Differenz zwischen den Modellen beträgt in diesem Fall rund 7,54 €; sie wächst mit Einsatz und Quote. Welcher Anbieter welches Modell fährt, regelt der jeweilige AGB-Text – und wer auf eine Afrika-Cup-Wette setzt, sollte das vorab prüfen, nicht im Nachhinein.

Eine Sache, die die Werbung gerne verschweigt: Die Steuer fällt auch bei Offshore-Anbietern an, die in Deutschland nicht erlaubt sind. Sie wird dort in der Regel im Haus geregelt; ein bezahlter Steuerbescheid ist kein Beleg für eine deutsche Erlaubnis. Wer auf einer Whitelist-domain spielt, spielt legal und hat im Streitfall einen deutschen Rechtsweg – das ist der Punkt, an dem sich die beiden Angebote wirklich unterscheiden.

Wo diese Seite endet und was sie offen lässt

Die zehn Anbieter im Vergleich tragen alle eine deutsche Sportwetten-Erlaubnis nach dem Stand der GGL-Whitelist vom 2. Oktober 2026. Welcher von ihnen für den Afrika-Cup das passende Wettprogramm hat, ist nicht allgemein beantwortbar – das hängt vom Markt ab, den der Spielende sucht, von der Quotenhöhe zum Zeitpunkt der Wette und von den AGB, die zum Zeitpunkt der Wette gelten. Wer auf eine konkrete Partie wetten will, prüft die Wette im Wettschein des Anbieters und liest die AGB, bevor er den Einsatz setzt.

Was diese Seite bewusst nicht leistet: Sie nennt keine Tipps, keine Systeme und keine „sicheren“ Wetten. Es gibt keine Quote, die einen Ausgang eines Fußballspiels vorhersagbar macht, und keine Strategie, die den Buchmacher-Markt schlägt. Die Marge steckt in jeder einzelnen Quote und verschwindet nicht, weil ein Anbieter „beste Quoten“ bewirbt. Wer den Afrika-Cup verfolgt, soll ihn verfolgen können, ohne dafür ein leeres Konto in Kauf zu nehmen.

Wer sich beim Blick auf das Wettprogramm unsicher fühlt, hat mehrere Anlaufstellen außerhalb der Wettanbieter: die OASIS-Sperre, der Panikbutton, das 1.000 €-Monatslimit, die Beratungsstellen der Bundesländer. Sie stehen jedem offen, der bei einem Whitelist-Anbieter spielt, und sie funktionieren nicht, wenn man bei einem Offshore-Anbieter spielt. Das ist der Grund, warum die Whitelist hier am Anfang steht.

Häufige Fragen

Findet 2026 ein Afrika-Cup statt, oder bezieht sich das Jahr im Suchbegriff auf die Ausgabe 2025 und die nächste Ausgabe 2027?

Im Veröffentlichungsjahr 2026 findet kein Afrika-Cup statt. Die zurückliegende Ausgabe war der Afrika-Cup 2025, ausgetragen vom 21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026 in Marokko; die nächste ist der Afrika-Cup 2027, geplant vom 19. Juni bis 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda. Das Jahr im Suchbegriff ist das Veröffentlichungsjahr und keine Turnierbezeichnung.

Wann soll der Afrika-Cup 2027 stattfinden, und in welchen Ländern wird gespielt?

Der Afrika-Cup 2027 ist nach derzeitigem Stand vom 19. Juni bis 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda geplant. Zur Qualifikation haben sich 54 Mannschaften angemeldet. Veranstalter ist die Confédération Africaine de Football (CAF), das Turnier wird seit 1957 ausgetragen, Ägypten ist mit sieben Titeln Rekordsieger.

Welche Wettarten gibt es bei einem Turnier mit Gruppenphase und K.-o.-System?

Üblich sind Turniersieger, Finalist, Halbfinalist, Gruppensieger und „kommt weiter“ auf Nationen-Ebene sowie 1X2, Handicap, Über/Unter-Tore, Halbzeitergebnis und Torschützen auf das Einzelspiel. Welche dieser Märkte ein Anbieter tatsächlich anbietet, ist im Wettprogramm zu prüfen; ein Anspruch auf den Markt besteht nicht.

Zählt bei Wetten auf K.-o.-Spiele die Verlängerung zum Ergebnis, und wie behandeln Anbieter ein Elfmeterschießen?

Die 1X2-Wette auf das Einzelspiel wird in der Regel auf das Ergebnis nach 90 Minuten plus Nachspielzeit gerechnet; bei Unentschieden ist die Wette auf Heimsieg oder Auswärtssieg verloren, auch wenn das Spiel später entschieden wird. Wetten auf „kommt weiter“ oder „qualifiziert sich“ zählen inklusive Verlängerung und Elfmeterschießen. Das Elfmeterschießen werten Anbieter bei Standardwetten auf das Spiel nicht als Teil des Ergebnisses, sondern nur bei explizit ausgewiesenen Wetten.

Woran lässt sich erkennen, ob ein Wettanbieter für Afrika-Cup-Wetten eine deutsche Erlaubnis besitzt?

Maßgeblich ist allein die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder nach § 9 Abs. 8 GlüStV, Stand 2. Oktober 2026. Die Domain muss in der Spalte „Sportwetten“ stehen, der Inhaber muss im Impressum der Seite genannt sein. Eine .de-Domain, eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder Anjouan oder die Werbung mit „lizenziert“ reichen nicht; das gilt auch für eine bezahlte Sportwettensteuer, die keine Erlaubnis ersetzt.

Wie viel bleibt von einem Gewinn nach der Sportwettensteuer von 5,3 % übrig, und wer zahlt sie?

Die Sportwettensteuer beträgt nach §§ 16–25 RennwLottG 5,3 % auf den „Einsatz minus die Steuer“, also rund 5,03 % des Einsatzes. Schuldner ist der Veranstalter, nicht der Spielende; ob und wie der Anbieter sie weiterreicht, regelt das jeweilige AGB-Modell: vom Einsatz vor der Wette, vom Bruttogewinn nach der Wette oder durch Tragung im Haus. Die Differenz zwischen den Modellen wächst mit Einsatz und Quote; eine Modellrechnung für 100 € Einsatz zu Quote 2,50 ergibt je nach Modell rund 237 € bis 245 € Auszahlung.

Inhalt erstellt vom Team «wettanbieterneu»