Wettanbieter ohne Wettsteuer 2026: Wer die 5,3 % wirklich trägt
Ladevorgang...
Die Sportwettensteuer beträgt 5,3 % auf den Einsatz abzüglich der Steuer (rund 5,03 % des eingezahlten Betrags), und sie schuldet der Anbieter, nicht die Spielenden. Was am Markt als „Wettanbieter ohne Wettsteuer“ beworben wird, ist deshalb nie ein Wegfall der Abgabe, sondern eine Entscheidung des Buchmachers, sie zu schlucken. Wer das tut und wer sie über Quote, Einsatz oder Gewinn an die Kundschaft weiterreicht, ist die eine Frage, die zählt. Die andere ist, ob die Seite überhaupt eine deutsche Erlaubnis hat.

Stand: Oktober 16, 2026 · geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL), Stand 02.10.2026.
Rechtslage: Wer die Wettsteuer schuldet und wer sie weitergibt
Die Wettsteuer ist keine Spielerabgabe. Sie ist eine Veranstaltersteuer nach §§ 16–25 des Rennwett- und Lotteriegesetzes, fällig auf den Spieleinsatz, den der Anbieter vereinnahmt. 5,3 % auf den Einsatz abzüglich der Steuer (rund 5,03 % des eingezahlten Betrags) fließen in die Kasse. Bezugsgröße ist nach § 17 RennwLottG nicht der Bruttoeinsatz, sondern die Bemessungsgrundlage, die nach Abzug der Steuer vom ausgezahlten Betrag übrig bleibt. Rund 5,03 € ist die Quote, die ein Wettender von 100 € Einsatz tatsächlich an Steuer trägt, wenn der Anbieter sie durchreicht. Der Rest landet beim Anbieter.
Geprüft wird das vom Finanzamt, nicht von der GGL. Die GGL beaufsichtigt das Angebot als Glücksspielaufsicht und führt die Whitelist nach § 9 Abs. 8 GlüStV 2021, auf der nur steht, wer überhaupt eine Erlaubnis hat, Sportwetten in Deutschland zu vermitteln. Eine bezahlte Wettsteuer wiederum beweist keine Erlaubnis: Auch wer unerlaubt anbietet, muss sie abführen, so sieht es das Gesetz vor.
Drei Wege, auf denen die Steuer beim Spielenden landen kann:
- Quotenabschlag. Der Anbieter reduziert die angezeigte Quote, typischerweise um 5,3 %. Aus 2,00 wird 1,894. Auf den Einsatz wird nicht zugegriffen, der Gewinn schmilzt.
- Einsatzabzug. Der Anbieter behält einen Anteil des Einsatzes ein, bevor die Wette platziert wird. Der Bruttoeinsatz, den die Spielenden eingeben, ist dann nicht der Nettoeinsatz, auf den die Quote angewendet wird.
- Gewinnabzug. Der Anbieter belastet den Gewinn, also die Auszahlung, mit der Steuer. Das funktioniert gut bei kleinen Quoten, fällt bei großen auf, weil der prozentuale Abzug gleich bleibt, der absolute aber mit dem Gewinn wächst.
Ob ein Anbieter die Steuer trägt oder durchreicht, ist seine Wahl. Es gibt keinen Anspruch auf eine „steuerfreie“ Wette, nur Anbieter, die sie aus eigener Tasche zahlen und das als Werbung einsetzen.
Warum die Werbung mit „0 % Wettsteuer“ irreführt
„0 % Wettsteuer“ bedeutet nicht, dass keine Steuer erhoben wird. Sie bedeutet, dass dieser Anbieter sie aus der Marge zahlt. Das ändert nichts daran, dass der Wettende den Preis der Wette, also die Quote, mit dem Gewinnmarge bezahlt, die der Buchmacher sowieso einkalkuliert. Wer sie trägt, entscheidet darüber, welcher Posten auf dem Wettschein kleiner ausfällt: Quote, Einsatz oder Gewinn. Nicht entschieden ist die Frage, ob die Wette insgesamt günstiger ist.
Wettsteuer ohne deutsche Erlaubnis
Seiten ohne Eintrag auf der Whitelist dürfen in Deutschland keine Sportwetten anbieten. § 4 Abs. 1 GlüStV 2021 stellt das ausdrücklich klar. Eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder Anjouan ersetzt die deutsche Erlaubnis nicht. Die GGL warnt vor solchen Angeboten, und die Strafnormen §§ 284, 285 StGB treffen Veranstalter und Werbende, nicht die Spielenden. Die individuell relevante Konsequenz liegt woanders: Wer bei einem nicht zugelassenen Anbieter spielt, ist nicht an OASIS angeschlossen, nicht über die LUGAS-Limitdatei erfasst und kann sich nicht auf die deutschen Auszahlungsregeln berufen. Wer dort verliert, hat zivilrechtlich schlechte Karten. Der Bundesgerichtshof hat dem Europäischen Gerichtshof am 25. Juli 2024 (Az. I ZR 90/23) die Frage vorgelegt, ob die Dienstleistungsfreiheit einer Rückzahlungspflicht entgegensteht; der Generalanwalt hält es in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 (C-530/24) grundsätzlich für möglich, dass Spielende verlorene Einsätze zurückverlangen können. Kein Versprechen auf Rückzahlung im Einzelfall.
Spielerschutz: Was die Steuerfrage nicht berührt
Die Werbung „0 % Wettsteuer“ ändert nichts am Verlustrisiko und nichts an den Regeln, die unabhängig vom Anbieter gelten. Diese Regeln stehen im Glücksspielstaatsvertrag 2021 und werden von der GGL beaufsichtigt, sie sind nicht verhandelbar.

Anbieter mit deutscher Erlaubnis sind an OASIS angeschlossen, das Spielersperrsystem nach §§ 8, 8a GlüStV. Bei der Registrierung und bei jedem Login wird abgeglichen, ob eine Sperre vorliegt. Eine Selbstsperre, die eine Frist nennt, läuft mindestens drei Monate, eine Sperre ohne Frist mindestens ein Jahr. Wer ausgesperrt ist, spielt bei keinem Whitelist-Anbieter mehr.
Das Einzahlungslimit nach § 6c Abs. 1 GlüStV liegt standardmäßig bei 1.000 € pro Kalendermonat, summiert über alle Anbieter hinweg, technisch durchgesetzt über die Limitdatei der LUGAS. Anbieter dürfen für einzelne Spielende ein höheres Limit einräumen, bis 10.000 €, bei nachgewiesener wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, und bis 30.000 € für höchstens ein Prozent der aktiven Kundschaft. Eine Senkung greift sofort, eine Anhebung frühestens nach sieben Tagen. Parallel zu spielen, also gleichzeitig bei mehreren Anbietern, ist nach § 6h GlüStV verboten; auch das prüft die Aktivitätsdatei.
Vor der vollständigen Verifizierung darf ein Anbieter nach § 6a GlüStV das Spielen für maximal 72 Stunden mit einem Einzahlungslimit von 100 € erlauben. Auszahlungen sind in dieser Phase nicht möglich. Die vollständige Verifizierung umfasst die Identität per Ausweis und die Zahlungsverbindung auf einen Namen. Krypto, anonyme Prepaid-Karten und dritte Konten sind nach § 6b Abs. 4 GlüStV ausgeschlossen.
Wer spielt, ist mindestens 18 Jahre alt (§ 4 Abs. 3). Werbung mit aktiven Sportlern oder Funktionären ist für Sportwetten nicht erlaubt (§ 5 Abs. 3), und Affiliate-Vergütung darf nicht am Umsatz, Einzahlungs- oder Einsatzvolumen hängen (§ 5 Abs. 6). Der Panikbutton nach § 6i Abs. 3 löst eine 24-Stunden-Sperre aus, die sofort greift.
Diese Regeln greifen unabhängig davon, wie der Anbieter die Wettsteuer handhabt. „0 % Wettsteuer“ heißt nicht „0 % Hausvorteil“ und nicht „0 % Schutzmechanismen“. Wer auf einer Whitelist-Seite spielt, hat diese Mechanismen automatisch; wer ausweicht, hat sie nicht.
Wenn die Steuerfrage zur Werbefrage wird
Die Aufmerksamkeit, die „0 % Wettsteuer“ auf sich zieht, lenkt von der Frage ab, die bei Verlusten zählt: Wer zahlt das Geld zurück, wenn ein Anbieter unrechtmäßig handelt? Nur ein Anbieter mit deutscher Erlaubnis unterliegt der Aufsicht der GGL, nur dort greifen die Schutzmechanismen, und nur dort besteht eine klare zivilrechtliche Grundlage. Die Wettsteuer ist Marketingmaterial, der Spielerschutz ist die Substanz.
Vergleich der Wettanbieter: Wer die Wettsteuer wie behandelt
Die folgende Übersicht zeigt, wie die zehn Whitelist-Anbieter mit der Wettsteuer umgehen. Die Reihenfolge folgt der Reihenfolge, in der die GGL die Erlaubnisse erteilt hat, nicht einer Wertung. Jede Marke steht in der Whitelist mit Stand 02.10.2026, jede hat eine deutsche Sportwetten-Erlaubnis, und jede schuldet die Wettsteuer nach dem Rennwett- und Lotteriegesetz. Wie sie das intern regelt, steht in den AGB oder der Wettplattform, und genau dort hat der Vergleich hingeschaut.
| Anbieter | Whitelist-Status und Erlaubnisinhaber | Sportwetten-Erlaubnis seit |
|---|---|---|
| AdmiralBet | Greentube Betting Malta Limited auf der Whitelist | 09.10.2020 |
| bpremium | Ladbrokes (Deutschland) Limited auf der Whitelist | 09.10.2020 |
| NEO.bet | Greenvest Betting Limited auf der Whitelist | 09.10.2020 |
| Sportingbet | Sportingbet (Deutschland) Limited auf der Whitelist | 09.10.2020 |
| bwin | bwin (Deutschland) Limited auf der Whitelist | 09.10.2020 |
| Sportwetten.de | NetX Betting Limited auf der Whitelist | 19.11.2020 |
| Betano | Betkick Sportsbetting Limited auf der Whitelist | 19.02.2021 |
| 888sport | 888 Germany Limited auf der Whitelist | 30.06.2021 |
| Tiptorro | Torro Tec Limited auf der Whitelist | 30.06.2021 |
| LeoVegas | LVSports Limited auf der Whitelist | 21.10.2024 |
Die Tabelle zeigt die Lizenzlage, nicht das Steuerhandling. Wie jeder Anbieter die Steuer an die Spielenden weitergibt, steht in den Abschnitten darunter.
Grundlagen der Wettsteuer: Wie sie auf Einsatz, Quote und Gewinn wirkt
Wer eine Wette platziert, sieht einen Bruttoeinsatz, eine Quote und einen potenziellen Gewinn, der sich aus Einsatz mal Quote ergibt. In diese Rechnung kann der Anbieter die Steuer auf drei Arten einsetzen.

Quotenabschlag: Der Anbieter reduziert die angezeigte Quote um die Steuer. Aus 2,00 werden bei 5,3 % Quotenabschlag 1,894. Bei einem Einsatz von 100 € sinkt der potenzielle Gewinn von 200 € auf 189,40 €. Der Einsatz bleibt unberührt, der Gewinn schrumpft.
Einsatzabzug: Der Anbieter behält einen Teil des Einsatzes ein. Wer 100 € eingibt, sieht vielleicht 94,97 € als Bemessungsgrundlage. Auf diese Quote wird dann abgerechnet. Wer mit „0 % Wettsteuer auf den Einsatz“ wirbt, behält meistens genau diesen Mechanismus bei und nimmt ihn nur aus der Werbung heraus.
Gewinnabzug: Der Anbieter belastet den ausgezahlten Gewinn. Aus 200 € werden 189,40 €. Das ist rechnerisch identisch mit dem Quotenabschlag, für die Spielenden ist es ein anderer Blick auf dieselbe Wette.
Die dritte Möglichkeit ist, dass der Anbieter die Steuer trägt. Dann sieht der Wettschein aus wie immer: 100 € Einsatz, 2,00 Quote, 200 € potenzieller Gewinn. Die Steuer zahlt der Anbieter aus seiner Marge. Das ist die Variante, die am Markt als „ohne Wettsteuer“ beworben wird.
Beispielrechnung: 100 € Einsatz, Quote 2,00, Gewinnabzug 5,3 %.
Einsatz × Quote = 200,00 € Bruttogewinn. Davon 5,3 % = 10,60 € Steuer. Ausgezahlt werden 189,40 €.
Der Wettende hat 100 € eingesetzt und im Erfolgsfall 189,40 € zurückerhalten. Sein Nettogewinn beträgt 89,40 €. Wäre die Quote nicht reduziert, hätte er 100 € Gewinn gemacht. Die 10,60 € Differenz entsprechen 5,3 % des Bruttogewinns, was bei dieser Quote und diesem Einsatz etwa 5,03 % des Einsatzes entspricht. Der Effekt auf die tatsächliche Auszahlungsquote ist konstant, unabhängig vom Mechanismus, aber sichtbar ist er nur, wenn man nachrechnet.
Wann der Mechanismus entscheidend wird
Bei niedrigen Quoten fällt der Steuerabzug weniger ins Gewicht, weil der absolute Gewinn kleiner ist. Bei großen Quoten und Kombiwetten steigt der absolute Abzug mit dem Gewinn. Ein Buchmacher, der die Steuer durch einen Quoteabschlag umsetzt, schmälert die Auszahlung bei niedrigen Quoten weniger, als einer, der den Gewinn belastet. Ein Buchmacher, der die Steuer auf den Einsatz schlägt, lässt die Quote attraktiv aussehen, kassiert aber vor der Wette. Welcher Mechanismus für wen am günstigsten ist, hängt vom Wettverhalten ab. Wer kurze Quoten spielt, ist mit einem Quoteabschlag besser bedient. Wer hohe Quoten spielt, verliert durch einen Quoteabschlag verhältnismäßig mehr.
Die zehn Anbieter im Einzelnen
AdmiralBet: Quotenabschlag im Gewinnfall
AdmiralBet ist seit dem 09.10.2020 auf der Whitelist. Erlaubnisinhaberin ist die Greentube Betting Malta Limited, eine Tochter der Novomatic-Gruppe, die Erlaubnis wurde am 13.12.2022 und am 29.07.2024 verlängert. Die Seite AdmiralBet trägt eine deutsche Sportwetten-Erlaubnis. Slots werden unter slots.admiralbet.de mit eigener Erlaubnis geführt, die seit dem 28.09.2022 besteht.
Wie die Steuer umgesetzt wird, ist nicht auf einer zentralen Hilfeseite dokumentiert. AdmiralBet spricht auf der Plattform selbst nicht prominent über die Wettsteuer, sondern setzt sie auf dem Wettschein um. Wer mit einem Einsatz von 100 € auf eine 2,00er Quote wettet, sieht den Bruttogewinn von 200 €. Was tatsächlich ausgezahlt wird, hängt davon ab, wie die Plattform den Abzug vornimmt. Ohne eine öffentliche Aussage des Anbieters zur genauen Mechanik ist die Frage, ob der Abzug am Einsatz, an der Quote oder am Gewinn ansetzt, nicht abschließend beantwortbar. Wer AdmiralBet nutzt, prüft das auf dem Wettschein, weil die Bedingungen nicht zentral dokumentiert sind.
Das ist der Kern des Themas: AdmiralBet gehört zu den Anbietern, die im Wettschein abrechnen, ohne ihre Steuerlogik prominent zu erklären. Wer eine konkrete Wette platziert, sieht das Ergebnis auf dem Schein. Wer wissen will, wie es rechnerisch zustande kommt, muss nachrechnen.
bpremium: Quotenabschlag ohne prominente Werbung
bpremium wird vom selben Mutterkonzern wie Sportingbet betrieben, der Entain-Gruppe. Die Erlaubnis besteht seit dem 09.10.2020, Inhaberin ist die Ladbrokes (Deutschland) Limited, eine Folgeerlaubnis wurde am 21.12.2022 erteilt. Auch hier ist die Plattform auf der Whitelist, auch hier fehlt eine zentrale, prominente Erklärung des Steuermechanismus auf der Hilfeseite.
Das unterscheidet bpremium nicht von anderen Entain-Marken. Die Auszahlungsgebühren sind nach den Hilfeseiten abhängig von der Zahlungsmethode, bei SEPA-Überweisungen fallen die regulären Inlandsgebühren der Hausbanken an, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat. Das ist Standard. Was die Wettsteuer angeht, ist die Logik konzernweit ähnlich, aber jeder Anbieter schreibt seine eigenen AGB. Eine verlässliche Aussage über den genauen Mechanismus bei bpremium ist ohne AGB-Lesen nicht möglich. Wer auf der Seite wettet, sieht den Abzug auf dem Wettschein, nicht in den Werbeversprechen.
Für bpremium gilt damit, was für die meisten Entain-Marken gilt: Die deutsche Erlaubnis steht, die Plattform ist reguliert, das konkrete Steuerhandling ist auf dem Wettschein sichtbar, in den Hilfetexten nicht zentral erläutert.
NEO.bet: Quotenabschlag als Hauspolitik
NEO.bet trägt seine Erlaubnis seit dem 09.10.2020, Folgeerlaubnis am 22.12.2022. Inhaberin ist die Greenvest Betting Limited, ein deutsch-maltoischer Anbieter, der zur Greenvest-Gruppe gehört. Die Plattform NEO.bet ist auf der Whitelist, eine deutsche Sportwetten-Erlaubnis liegt vor.
Auch NEO.bet dokumentiert die Wettsteuer nicht prominent auf der Startseite. Die Plattform richtet sich an preisbewusste Spielende und wirbt mit quotenstarken Märkten. Wo die Wettsteuer ansetzt, ob am Einsatz, an der Quote oder am Gewinn, ist nicht zentral erklärt. Wer NEO.bet nutzt, sieht den Abzug auf dem Wettschein, nicht in einer eigenen Steuerhilfe.
Für die Steuerlogik der Plattform gilt: Whitelist-Status bestätigt, Erlaubnis vorhanden, konkrete Berechnung nicht öffentlich zentralisiert. Das ist im Markt der mittlere Standard.
Sportingbet: 5 % vom Bruttogewinn
Sportingbet hat dieselbe Erlaubnisstruktur wie bpremium, die Erlaubnis besteht seit dem 09.10.2020, Folgeerlaubnis am 21.12.2022, Inhaberin ist die Sportingbet (Deutschland) Limited, eine Tochter der Entain-Gruppe.
Im Unterschied zu bpremium macht Sportingbet die Wettsteuer in den Wettregeln explizit. Die Wettregeln nennen eine Steuer von „5 % des Wetteinsatzes“ nach § 17 RennwLottG, also 5 % vom Bruttoeinsatz, und präzisieren: Bei gewonnenen Wetten behält das Unternehmen 5 % des Bruttogewinns ein, also 5 % von Einsatz mal Quote. Der Anbieter rechnet demnach den Gewinnabzug.
Konkret: Wer 100 € auf eine 2,00er Quote setzt, gewinnt 200 € brutto. 5 % davon, also 10 €, behält Sportingbet ein. Ausgezahlt werden 190 €. Der Einsatz bleibt unverändert. Das ist klar dokumentiert, die Höhe weicht von der 5,3 %-Bemessungsgrundlage ab, weil Sportingbet die Steuer nach eigenen Angaben anders berechnet als die meisten Wettbewerber. Die GGL beaufsichtigt das Angebot, die Wettsteuer selbst wird vom Finanzamt erhoben.
Das, was Sportingbet anders macht, ist die Rechenmethode, nicht die Pflicht zur Zahlung. Die Pflicht ist gesetzlich, die Methode ist die des Anbieters.
bwin: Wettsteuer im Wettschein ausgewiesen
bwin ist seit dem 09.10.2020 auf der Whitelist, Inhaberin ist die bwin (Deutschland) Limited mit Sitz in Gzira, Malta, eine Tochter der Entain-Gruppe. Die Folgeerlaubnis wurde am 23.12.2022 erteilt. Die Plattform bwin ist eine der umsatzstärksten Whitelist-Seiten.
Wie die anderen Entain-Marken macht bwin die Wettsteuer nicht zum Werbeversprechen, sondern zum Posten auf dem Wettschein. Wer eine Wette platziert, sieht den Bruttogewinn, die Quote, den Einsatz. Ob und wie der Abzug auf dem Schein erscheint, hängt von der jeweiligen Wettkonfiguration ab. Die Hilfeseiten sprechen nicht prominent über die Steuerlogik.
Für bwin gilt, was für die Entain-Gruppe insgesamt gilt: Die Erlaubnis steht, die Plattform ist reguliert, das Steuerhandling ist auf dem Wettschein sichtbar. Wer den genauen Mechanismus kennen will, liest den Wettschein oder die AGB.
Sportwetten.de: Wettsteuer im Wettschein, Zahlungsmethoden breit
Sportwetten.de ist seit dem 19.11.2020 auf der Whitelist, Inhaberin ist die NetX Betting Limited, eine deutsche Gesellschaft mit Hauptverwaltung in München. Die Folgeerlaubnis wurde am 16.12.2022 erteilt. Die Plattform gehört zur Pferdewetten-Gruppe.
Sportwetten.de macht die Wettsteuer nicht zum Werbeargument. Die Hilfeseite zu den Zahlungsmethoden listet Kundenkarte, PayPal, Sofortüberweisung über Trustly, Kreditkarte von Visa und Mastercard, Banküberweisung, Skrill und Aircash, alle ohne Gebühr und mit sofortiger Bearbeitung. Das Mindestlimit liegt bei Trustly, Skrill und Aircash bei 10,00 €. Einzahlungen über Dritte sind nicht gestattet.
Zur Wettsteuer selbst macht die Plattform keine prominente Aussage. Der Abzug erscheint auf dem Wettschein. Wer wissen will, an welcher Stelle er ansetzt, prüft das auf der Plattform.
Was Sportwetten.de von anderen unterscheidet, ist die Zahlungsbreite, nicht die Steuerlogik.
Betano: Wettsteuer auf dem Wettschein
Betano trägt seine Erlaubnis seit dem 19.02.2021, Folgeerlaubnis am 16.12.2022. Inhaberin ist die Betkick Sportsbetting Limited mit Sitz in San Giljan, Malta, eine Marke der Kaizen Gaming-Gruppe. Die Plattform Betano gehört zu den wenigen Whitelist-Seiten, die auch international stark vermarktet werden.
Die Wettsteuer wird auf dem Wettschein ausgewiesen. Wer 100 € auf eine 2,00er Quote setzt, sieht den Bruttogewinn und den effektiven Gewinn nach Abzug. Die genaue Mechanik, ob Quote, Einsatz oder Gewinn, ist auf der Hilfeseite nicht zentral erläutert.
Für Betano gilt: Deutsche Erlaubnis vorhanden, Plattform reguliert, Steuerabzug sichtbar auf dem Wettschein. Wer die konkrete Logik prüfen will, sieht sie auf der eigenen Wette.
888sport: Wettsteuer im Wettschein ausgewiesen
888sport gehört zur 888 Holdings PLC mit Sitz in Gibraltar, notiert an der London Stock Exchange seit September 2005. Inhaberin der deutschen Erlaubnis ist die 888 Germany Limited, Erlaubnis seit dem 30.06.2021, Folgeerlaubnis am 15.12.2022. Die Plattform 888sport ist auf der Whitelist.
888sport macht die Wettsteuer nicht zum Werbeversprechen. Wer wettet, sieht den Bruttogewinn und den effektiven Gewinn nach Abzug. Die Hilfeseiten erklären nicht zentral, ob der Abzug am Einsatz, an der Quote oder am Gewinn ansetzt. Das ist auf dem Wettschein sichtbar, nicht in einem zentralen Hilfetext.
Für 888sport gilt dasselbe wie für die meisten Whitelist-Anbieter: Lizenz und Plattform sind in Ordnung, die konkrete Steuerlogik ist Einzelsache, prüfbar auf dem Wettschein.
Tiptorro: Wettsteuer auf dem Wettschein
Tiptorro gehört zur Tipico-Gruppe, die Erlaubnis besteht seit dem 30.06.2021, Folgeerlaubnis am 27.12.2022. Inhaberin ist die Torro Tec Limited mit Sitz in Malta. Die Tiptorro-App ist im App Store gelistet, die App-Beschreibung verweist auf die Aufsicht der GGL und die Whitelist.
Die Wettsteuer wird auf dem Wettschein umgesetzt. Eine zentrale Hilfeseite zur genauen Mechanik ist nicht öffentlich. Wer Tiptorro nutzt, sieht den Abzug auf dem Wettschein.
Die Besonderheit von Tiptorro liegt nicht in der Steuerlogik, sondern in der App-Verfügbarkeit. Wer auf dem Smartphone wettet, hat eine eigene Oberfläche, wer auf dem Desktop wettet, hat eine andere.
LeoVegas: Wettsteuer im Wettschein, neuerer Anbieter
LeoVegas ist der jüngste Anbieter im Testfeld. Erlaubnis seit dem 21.10.2024, Inhaberin ist die LVSports Limited mit Sitz in Malta. Die Plattform LeoVegas ist auf der Whitelist, die LeoVegas-Gruppe ist vor allem für ihre Casino-Marke bekannt. Die Sportwetten-Erlaubnis ist neuer und kürzer im Markt als die der Mitbewerber.
Die Wettsteuer wird auf dem Wettschein ausgewiesen. Eine zentrale Erklärung der Mechanik fehlt. Wer LeoVegas nutzt, sieht den Abzug auf dem Wettschein, nicht in den Hilfetexten.
LeoVegas ist im Sportwetten-Bereich weniger bekannt als im Casino-Bereich, die Erlaubnis ist da, die Plattform ist reguliert.
Was die Werbung mit „0 % Wettsteuer“ bedeutet
Nicht alle Whitelist-Anbieter werben mit der Steuer. Die einen integrieren sie still in den Wettschein, die anderen sprechen offen darüber. Beide Wege sind legal. Worauf es ankommt, ist die Frage, was effektiv auf dem Wettschein landet.
Wer mit „0 % Wettsteuer“ wirbt, trägt die Steuer selbst. Das ist eine Marketingentscheidung, keine Gesetzesänderung. Die Steuer wird weiter erhoben, sie erscheint nur nicht auf dem Wettschein. Sie wird aus der Marge gezahlt, die der Anbieter auf jeden Markt aufschlägt. Das ist im Markt der seltenere Weg.
Wer die Steuer durchreicht, schmälert entweder die Quote, den Einsatz oder den Gewinn. Alle drei Varianten führen rechnerisch auf denselben Effekt. Sie sind auf dem Wettschein sichtbar, in den Werbeversprechen nicht.
Was die Werbung verschweigt: Die Marge, die der Anbieter einstreicht, ist unabhängig von der Wettsteuer. Ein Buchmacher mit 4 % Marge und 5,3 % Quotenabschlag nimmt insgesamt mehr mit als ein Buchmacher mit 6 % Marge, der die Steuer trägt. Wer nach Werbung entscheidet, vergleicht Äpfel mit Birnen.
Wer nach Effektivpreis entscheidet, rechnet nach: Wie viel bleibt vom Bruttogewinn übrig? Welcher Mechanismus wird genutzt? Auf welcher Quote wird gewettet? Welche Quote wird tatsächlich ausgeschüttet? Erst diese Rechnung zeigt, was die Wette wirklich kostet.
Wettsteuer im Zeitverlauf: Wie viel der Fiskus einnimmt
Die Sportwettensteuer wird seit dem 1. Juli 2012 in Deutschland erhoben. Sie ersetzte die zuvor geltende Regelung, nach der die Loner-Konzessionen mit eigenen Steuerregeln operierten. Seit 2012 ist die Wettsteuer bundesweit einheitlich.
Die Einnahmen aus der Wettsteuer entwickeln sich gegen den Trend anderer Glücksspielsteuern. 2013, im ersten vollen Erhebungsjahr, nahm der Fiskus 189 Millionen Euro ein. 2023 waren es 409 Millionen Euro, ein Plus von 116,8 % gegenüber 2013, allerdings 5,2 % weniger als 2022. Die Gesamteinnahmen aus Glücksspiel in Deutschland betrugen 2023 rund 2,48 Milliarden Euro, davon 1,77 Milliarden Euro aus der Lotteriesteuer, was 71 % entspricht.
Die Wettsteuer ist also ein wachsendes, aber kleines Segment im Gesamtbild des Glücksspielsteueraufkommens. Sie fällt nicht ins Gewicht verglichen mit der Lotteriesteuer, aber sie wächst stetig, was den Anreiz für Buchmacher erhöht, sie über die Quote oder den Gewinn an die Spielenden weiterzugeben.
Was die Whitelist zeigt und was sie nicht zeigt
Die Whitelist der GGL ist kein Ranking und keine Empfehlung. Sie ist die Liste der Anbieter, die nach § 9 Abs. 8 GlüStV 2021 eine Erlaubnis zur Veranstaltung oder Vermittlung von Sportwetten haben. Stand 02.10.2026 sind 30 Einträge auf der Liste, 27 davon mit Sportwetten-Erlaubnis, zwei davon zusätzlich mit Pferdewetten, drei nur mit Pferdewetten. Jede gelistete Domain ist eine .de-Domain, aber eine .de-Domain allein beweist nichts, Whitelist-Eintrag ist das einzige, was zählt.
Was die Whitelist nicht zeigt: Wie der Anbieter die Wettsteuer umsetzt. Das ist Sache der AGB und des Wettscheins, nicht der Whitelist. Was die Whitelist auch nicht zeigt: Welche Bonusbedingungen gelten, welche Quoten angeboten werden, wie schnell ausgezahlt wird. Das sind Wettbewerbsfragen, keine Zulassungsfragen.
Was die Whitelist zeigt: Wer die Erlaubnis hat, wer der Erlaubnisinhaber ist, wann die Erlaubnis ausgestellt wurde. Die Erlaubnis läuft nach § 4c Abs. 1 GlüStV fünf Jahre, die Whitelist zeigt das Ausstellungsdatum, nicht das Enddatum. Wer eine Folgeerlaubnis hat, ist in der Liste mit beiden Daten geführt. Wer keine Folgeerlaubnis hat, läuft auf die erste Fünf-Jahres-Frist zu. Ob die Folge erteilt wird, ist Sache der GGL.
Whitelist prüfen: Wie es geht
Wer prüfen will, ob ein Anbieter eine deutsche Erlaubnis hat, geht auf die Whitelist der GGL, sucht den Anbieter und prüft, ob die Domain übereinstimmt. Eine Whitelist-Domain, die nicht zur URL passt, ist ein Alarmsignal. Eine Whitelist, die den Anbieter nicht führt, ist ein Ausschluss. Eine kostenlose Eintragung gibt es nicht, wer behauptet, auf der Whitelist zu stehen, aber nicht dort zu finden ist, redet Unsinn.
Welcher Anbieter für welchen Wettenden
Die Frage „Welcher Anbieter passt zu mir?“ hängt nicht an der Wettsteuer, sondern am Wettverhalten. Wer viele kleine Wetten mit niedrigen Quoten platziert, schaut auf den Quoteabschlag, weil der bei kleinen Gewinnen weniger schmerzt. Wer wenige große Wetten mit hohen Quoten platziert, schaut auf den Gewinnabzug, weil der bei großen Gewinnen proportional gleich, absolut aber größer ist. Wer auf Kombiwetten setzt, achtet darauf, wie der Anbieter Kombiquoten berechnet, denn die Effekte multiplizieren sich.
Die Frage „Wo trägt der Anbieter die Steuer?“ ist eine andere. Wer die effektivste Auszahlung will, vergleicht die tatsächliche Auszahlung auf seinem Lieblingsmarkt. Wer das nicht jedes Mal nachrechnen will, wählt einen Anbieter, der die Steuer selbst trägt und mit dieser Entscheidung wirbt. Beide Wege führen zum Ziel, keiner ist objektiv besser.
Was die Steuerfrage nicht entscheidet: Ob ein Anbieter seriös ist. Seriosität entscheidet sich an Lizenz, Aufsicht und Spielerschutz, nicht an der Frage, wer die Steuer trägt.
Bonus und Werbung: Was erlaubt ist
Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 hat keine Klausel, die einen Sportwetten-Bonus in der Höhe begrenzt. Was an Bonus ausgeschrieben wird, ist Sache des Anbieters, was an Werbung erlaubt ist, regelt § 5 GlüStV.
Werbung für Sportwetten darf keine Wetten auf ein Ereignis unmittelbar vor oder während seiner Live-Übertragung auf demselben Kanal bewerben, keine aktiven Sportler oder Funktionäre zeigen, und Affiliate-Vergütung darf nicht am Umsatz, Einzahlungs- oder Einsatzvolumen hängen. Werbung zwischen 06:00 und 21:00 Uhr ist für Sportwetten nicht generell verboten, sie ist es für Slots, Online-Poker und Online-Casino-Spiele. Für Sportwetten gilt das Verbot nur bei der Bewerbung von Wetten auf ein Ereignis unmittelbar vor oder während seiner Live-Übertragung.
Bonushöhe, Umsatzbedingungen, Mindestquote und Fristen sind AGBsregeln des Anbieters, nicht gesetzlich gedeckelt. Wer einen Bonus annimmt, liest die Bedingungen.
Wettsteuer: Was bleibt
Die Wettsteuer ist eine Konstante im deutschen Wettmarkt. Sie wird seit 2012 erhoben, sie wird vom Anbieter geschuldet, und sie wird entweder getragen oder durchgereicht. Welcher Anbieter welchen Weg geht, ist in den AGB dokumentiert oder auf dem Wettschein sichtbar, nicht in den Werbeversprechen.
Wer in Deutschland wettet, hat die Wahl zwischen Whitelist-Anbietern, die die deutsche Aufsicht und den deutschen Spielerschutz bieten, und Seiten ohne Erlaubnis, die diese Mechanismen nicht bieten. Die Steuerfrage ist ein Marketingthema, die Lizenzfrage ist eine Rechtsfrage. Beide sollte man trennen.
Wer auf einer Whitelist-Seite wettet, sieht die Steuer im Wettschein und liest die AGB. Wer das nicht jedes Mal tun will, wählt einen Anbieter, der die Steuer trägt. Wer die höchste Quote auf seinem Lieblingsmarkt will, vergleicht. Wer die Frage „Wer trägt die Steuer?“ nicht beantworten kann, hat sie nicht zu beantworten, denn sie entscheidet nicht, ob er spielen sollte, sondern wie er spielt.
Häufige Fragen zur Sportwettensteuer
Wie hoch ist die Sportwettensteuer in Deutschland, und auf welche Bezugsgröße wird sie berechnet?
Die Sportwettensteuer beträgt 5,3 % nach den §§ 16–25 des Rennwett- und Lotteriegesetzes. Die Bemessungsgrundlage ist nach § 17 RennwLottG der Einsatz abzüglich der Steuer selbst, was etwa 5,03 % des Bruttoeinsatzes entspricht. Der Anbieter schuldet die Abgabe, nicht die Spielenden, das Finanzamt zieht sie ein, nicht die GGL.
Wer schuldet die Sportwettensteuer, der Anbieter oder die Spielenden?
Der Anbieter. Nach § 19 RennwLottG ist der Veranstalter der Wette Steuerschuldner, also der Buchmacher. Die Spielenden schulden die Steuer nicht, sie kann ihnen aber durchgereicht werden, was in der Praxis bei den meisten Anbietern passiert. Wer die Steuer trägt, ist eine Marketingentscheidung des Anbieters.
Was bedeutet Werbung mit „0 % Wettsteuer“ für Quote und Auszahlung?
„0 % Wettsteuer“ bedeutet, dass der Anbieter die Steuer aus seiner Marge zahlt, nicht, dass keine Steuer erhoben wird. Die Wette kostet weiterhin den Preis, den die Marge des Anbieters vorgibt. Auf dem Wettschein sieht die Wette aus wie jede andere Wette, der Bruttogewinn entspricht der angezeigten Quote, der Abzug erscheint nicht.
Wie wird ein Gewinn berechnet, wenn der Anbieter einen Quotenabschlag von 5,3 % vornimmt?
Bei einem Einsatz von 100 € auf eine 2,00er Quote wird die Quote auf 1,894 reduziert. Der Bruttogewinn sinkt von 200 € auf 189,40 €. Der Einsatz bleibt unberührt, der Gewinn schrumpft um 10,60 €. Ein Quoteabschlag wirkt sich bei niedrigen Quoten weniger stark aus als bei hohen Quoten, weil der absolute Gewinn kleiner ist.
Warum bieten Seiten ohne deutsche Erlaubnis Wetten ohne Steuer an, und was fehlt dort?
Seiten ohne deutsche Erlaubnis bieten oft „steuerfreie“ Wetten an, weil sie die Steuer nicht nach deutschem Recht abführen, sondern nach den Regeln ihrer Lizenz. Eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder Anjouan ersetzt die deutsche Erlaubnis nicht, nach § 4 Abs. 1 GlüStV 2021 ist das Angebot in Deutschland unerlaubt. Was fehlt, ist der Anschluss an OASIS und LUGAS, der deutsche Spielerschutz, die Aufsicht der GGL und die zivilrechtliche Grundlage im Streitfall.
Seit wann wird die Sportwettensteuer in Deutschland erhoben?
Die Sportwettsteuer wird seit dem 1. Juli 2012 erhoben, geregelt in den §§ 16–25 des Rennwett- und Lotteriegesetzes. Sie ersetzte die zuvor geltenden landesspezifischen Regelungen unter den alten Loner-Konzessionen. Seit 2012 gilt sie bundesweit einheitlich, der Fiskus nimmt sie aus jedem vermittelten Spieleinsatz.
Lizenz – wettanbieterneu
Inhalt erstellt vom Team «wettanbieterneu»
