Cricket-Wetten in Deutschland – was Lizenz, Quote und Angebot wirklich kosten
Ladevorgang...
Cricket ist in Deutschland eine kleine Sportart, und genau das macht den Markt für Wettende schwer durchschaubar. Wer hier auf ein Test-Match, ein ODI oder ein Twenty20 setzen will, trifft zuerst auf eine rechtliche Hürde: Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) lässt in Deutschland nur Anbieter mit Erlaubnis Sportwetten im Internet vermitteln, und diese Erlaubnis steht auf einer öffentlichen Liste, der sogenannten Whitelist. Nicht jeder dort geführte Anbieter führt Cricket im Programm – das ist der zweite Filter. Die dritte Ebene ist die Rechnung selbst: Quote, Wettsteuer, Mindestquote und Auszahlungsregeln entscheiden darüber, was von einem scheinbar klaren Tipp übrig bleibt. Dieser Text geht die drei Ebenen der Reihe nach durch, vergleicht zehn Anbieter mit deutscher Erlaubnis danach, was sie für Cricket-Wettende tatsächlich leisten, und rechnet zum Schluss offen nach, wie viel die Marge im Vergleich zur Quote verschlingt.

_Datenstand: Oktober 16, 2026 · Lizenz- und Anbieterprüfung gegen die GGL-Whitelist, Stand 2. Oktober 2026._
Rechtslage: Cricket-Wetten sind in Deutschland nur mit GGL-Erlaubnis legal
Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV) regelt Sportwetten in Deutschland seit dem 1. Juli 2021 zentral. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder mit Sitz in Halle (Saale) ist die Aufsichtsbehörde und führt die Whitelist nach § 9 Abs. 8 GlüStV. Nur wer dort mit einer Sportwetten-Erlaubnis eingetragen ist, darf in Deutschland Sportwetten im Internet anbieten – gleichgültig, ob es um Fußball, Tennis oder Cricket geht. Eine .de-Domain ist dafür kein Beleg, eine maltesische oder curaçaoische Lizenz ebenso wenig. Die GGL warnt Verbraucherinnen und Verbraucher regelmäßig vor Angeboten ohne deutsche Erlaubnis, zuletzt ausdrücklich am 17. September 2026.

Für Wettende auf Cricket ist die Lage in zwei Richtungen restriktiver als beim Fußball. Erstens: Wetten auf E-Sports sind nach GGL-Praxis nicht zulässig – E-Sports gilt nicht als Sport im Sinne des GlüStV, eine eigene Kategorie existiert nicht. Davon abgesehen gilt Cricket als reguläre Sportart und kann grundsätzlich bewettet werden. Zweitens: Live-Wetten sind nach § 21 Abs. 4 GlüStV nur während eines laufenden Ereignisses und nur auf dessen Endbetrag oder auf klar abgegrenzte, seltene Spielereignisse zulässig – das nächste Goal beim Fußball ja, der nächste Punkt im Tennis nein. Welche Cricket-Inplay-Märkte unter diese Regel fallen, ist nicht allgemein festgelegt, sondern ergibt sich aus der Praxis der GGL und der Wettprogrammgenehmigung jedes Anbieters.
Die Folge für Cricket-Wetten: Wer auf einen Buchmacher ohne deutsche Erlaubnis ausweicht, spielt außerhalb des GlüStV. Solche Anbieter sind weder an OASIS noch an die LUGAS-Limitdatei angeschlossen, kennen kein einheitliches Einzahlungslimit und geraten außerhalb des Schutzes der deutschen Aufsicht. Die GGL kann Zahlungs- und Netzsperren anordnen, und die Strafnormen §§ 284, 285 StGB sind nicht folgenlos. Parallel läuft seit Juli 2024 ein Verfahren vor dem Bundesgerichtshof (Az. I ZR 90/23), in dem ein Kläger von Tipico über 3.700 € aus Verlusten der Jahre 2013 bis 2018 zurückfordert; der BGH hat dem EuGH die Frage vorgelegt, ob die Dienstleistungsfreiheit einer Rückzahlungspflicht entgegensteht. Die Schlussanträge des Generalanwalts Nicholas Emiliou vom 19. März 2026 in der Rechtssache C-530/24 deuten darauf hin, dass eine Rückzahlung grundsätzlich möglich sein kann – es sei denn, die Behörden haben zugesichert, die Erlaubnispflicht vorerst nicht durchzusetzen. Das ist kein Freifahrtschein für eine konkrete Forderung, aber es verändert das Risiko, das ein Spieler im Nachhinein trägt.
Spielerschutz: was OASIS, LUGAS und der Panikbutton tatsächlich leisten
Die zweite Säule des deutschen Rechtsrahmens ist der Spielerschutz, und er greift auch bei kleinen Sportarten wie Cricket. Drei Mechanismen verdienen besondere Aufmerksamkeit, weil sie die Spielbedingungen konkret verändern.

Erstens: das Einzahlungslimit nach § 6c Abs. 1 GlüStV. Pro Kalendermonat darf ein Anbieter mit deutscher Erlaubnis standardmäßig höchstens 1.000 € einzahlen lassen – und zwar über alle Anbieter hinweg, weil die Limitdatei LUGAS Anbieter übergreifend prüft. Wer mehr wagen will, muss dem Anbieter seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen; eine Selbsterklärung reicht nicht. Möglich sind dann bis zu 10.000 € im Monat, in Ausnahmen bis zu 30.000 € für maximal ein Prozent der aktiven Kundinnen und Kunden des Anbieters. Eine Senkung greift sofort, eine Erhöhung erst nach sieben Tagen. Für Cricket-Wetten heißt das: Auch wer die Sportart ernst nimmt, kommt mit dem Standardlimit aus, sofern nicht mehrere Buchmacher parallel bespielt werden.
Zweitens: die Sperrdatei OASIS. Wer in Deutschland eine Wette abschließen will, wird bei Registrierung und Login gegen OASIS abgeglichen. Eine Selbstsperre, die ohne Frist eingelegt wird, dauert mindestens ein Jahr; wer eine kürzere Frist nennt, sperrt sich für mindestens drei Monate. Drittens: der Panikbutton nach § 6i Abs. 3 GlüStV, der eine sofortige 24-Stunden-Sperre auslöst. Diese Werkzeuge stehen nur Anbietern mit deutscher Erlaubnis zur Verfügung – ein Anbieter ohne Whitelist-Eintrag fragt weder OASIS ab, noch arbeitet er mit LUGAS zusammen, und der Panikbutton ist ins Leere gedrückt.
Wer unter 18 ist, hat keinen Zugang; das gilt auch für das Aufladen von Spielkonten, das gemäß § 6b Abs. 4 GlüStV ausschließlich von einem Konto auf den eigenen Namen bei einem Geldwäschegesetz-pflichtigen Institut erfolgen darf. Anonyme Zahlungsmittel – Bitcoin, anonyme Prepaid-Karten – sind damit im lizenzierten Markt nicht möglich. Vor der vollständigen Verifizierung darf ein Anbieter nach § 6a höchstens 72 Stunden mit einem 100-€-Einzahlungslimit spielen lassen, Auszahlungen sind in dieser Phase nicht erlaubt. Guthaben liegen auf einem insolvenzgeschützten Treuhandkonto, bei Kontoschließung wird das Restguthaben innerhalb von fünf Werktagen ohne Gebühren ausgezahlt.
Was sich daraus für die Sportart Cricket ergibt: Wer konsequent über deutsche Anbieter wettet, bewegt sich mit klarer Obergrenze und klaren Schutzmechanismen – die Sportart selbst ändert daran nichts. Wer parallel zu ausländischen Anbietern ausweicht, gibt diese Schutzmechanismen ab und nimmt das zivilrechtliche Risiko einer Rückforderung in Kauf.
Cricket-Spielformen und ihre Folgen für Wettmärkte
Bevor ein konkreter Anbieter verglichen wird, lohnt sich ein Blick auf das Spielmaterial. Cricket wird in drei Formaten gespielt, die sich für Wettende deutlich unterscheiden: Test-Match, One-Day International (ODI) und Twenty20 (T20). Im Test-Match stehen sich zwei Mannschaften mit je elf Spielern gegenüber, ein Spiel kann bis zu fünf Tage dauern mit täglich drei Sessions von etwa zwei Stunden. Ein ODI umfasst in der Regel 50 Overs pro Innings, ein T20 genau 20 Overs pro Innings mit einer Höchstdauer von 75 Minuten je Innings. Ein Over besteht aus sechs regulären Bällen.
Diese Struktur hat drei direkte Folgen für Wettmärkte. Erstens: Ergebniswetten auf den Sieger eines Test-Match sind unter den Cricket-Wetten am risikobehaftetesten, weil ein Spiel fünf Tage dauert und über Innings-Verlauf gedreht werden kann – der Markt „Sieg“ ist offen, „Draw“ und „Tie“ sind eigene Ergebnisse, und Wettende müssen die Cricket-typische Logik verstehen, dass ein Tie nur entsteht, wenn alle Innings ausgespielt sind und der Punktestand gleich ist (selten), während ein Draw die Regel ist, wenn die Zeit vor dem Ende aller Innings abläuft. Zweitens: bei ODI und T20 ist der Spielverlauf kompakter, Live-Wetten auf das nächste Over, die nächste Wicket-Art oder das Ergebnis nach zehn Overs werden zum tragenden Markt. Drittens: das Wetter. Bei ODI und T20 bricht der Spielbetrieb zusammen, wenn es zu einer Unterbrechung kommt. Hier kommt die Duckworth-Lewis-Stern-Methode ins Spiel, die 1997 eingeführt, 1999 vom ICC übernommen und seit November 2014 nach Steven Stern benannt ist. Sie berechnet das Ziel der zweiten schlagenden Mannschaft bei wetterbedingten Unterbrechungen neu.
Was das für eine platzierte Wette bedeutet: In einem 50-Over-Spiel muss jedes Team mindestens 20 Overs spielen, im Twenty20 mindestens fünf, sonst gilt das Spiel als „No Result“ und die Wette wird – je nach Markt – storniert oder anteilig ausgewertet. Eine Ausnahme greift, wenn ein Team all out ist oder das Ziel früher erreicht. Für Wettende heißt das: Wer auf Inplay-Märkte setzt, sollte die DLS-Regel im Kopf haben, weil sie nach einer Unterbrechung über Gültigkeit oder Stornierung entscheidet. Wer auf den Endstand eines ODI oder T20 wettet, sollte sich bewusst sein, dass ein „No Result“ möglich ist und nicht jede Wettart gleich behandelt wird – das steht in den AGB des Anbieters, nicht im DLS-Regelwerk.
Welche Cricket-Begegnungen lassen sich überhaupt bequem beobachten? Der Cricket World Cup der Männer wird alle vier Jahre ausgetragen, seit 1987 im 50-Over-Format (zuvor 60 Overs). Die erste Austragung war 1975 in England, Rekordsieger ist Australien mit sechs Titeln. Die Ausgabe 2023 in Indien gewann Australien, das Finale 2019 endete 241:241 nach 50 Overs und 15:15 im Super Over – England gewann anhand der Zahl der Boundaries. Die nächste Ausgabe 2027 wird in Südafrika, Simbabwe und Namibia ausgetragen und auf 14 Teams erweitert. Wer deutsche Cricket-Wetten verfolgt, trifft im Jahreslauf also vor allem auf ICC-Turniere, Test-Serien (Indien, England, Australien, Südafrika unter sich), und Twenty20-Ligen wie die Indian Premier League, in der auch deutsche Wettende Inplay wetten können.
Zehn Anbieter im Vergleich: was Cricket-Wettende konkret bekommen
Welche Anbieter mit deutscher Erlaubnis führen Cricket im Programm – und wenn ja, in welcher Tiefe? Die folgende Tabelle fasst den Status zur Whitelist-Snapshot vom 2. Oktober 2026 zusammen. Cricket-Spezifika (welche Ligen, welche Inplay-Tiefe, Live-Streaming) sind nicht für jeden Anbieter aus dessen öffentlich einsehbaren Bedingungen eindeutig dokumentiert; diese Spalte bleibt deshalb leer. Sie ist trotzdem aufgenommen, weil sie für Wettende die entscheidende Frage ist – sie wird im jeweiligen Anbietertext unten weiterverfolgt.
| Anbieter | Whitelist-Status und Erlaubnisinhaber | Sportwetten-Erlaubnis seit |
|---|---|---|
| Tipico | Whitelist-Eintrag (Sportwetten); Inhaber Tipico Co. Limited | 09.10.2020 (Folgeerlaubnis 09.12.2022) |
| ODDSET | Whitelist-Erlaubnis Sportwetten (Regierungspräsidium Darmstadt 15.12.2022); Inhaber ODDSET Sportwetten GmbH | 18.11.2020 |
| NEO.bet | Whitelist-Eintrag (Sportwetten); Inhaber Greenvest Betting Limited | 09.10.2020 (Folgeerlaubnis 22.12.2022) |
| Tiptorro | Whitelist-Eintrag (Sportwetten); Inhaber Torro Tec Limited | 30.06.2021 (Folgeerlaubnis 27.12.2022) |
| DAZN Bet | Whitelist-Eintrag (Sportwetten); Inhaber DZBT Operations Limited | 22.08.2023 |
| Sportwetten.de | Whitelist-Eintrag (Sportwetten); Inhaber NetX Betting Limited | 19.11.2020 (Folgeerlaubnis 16.12.2022) |
| 888sport | Whitelist-Eintrag (Sportwetten); Inhaber 888 Germany Limited | 30.06.2021 (Folgeerlaubnis 15.12.2022) |
| Betway | Whitelist-Eintrag (Sportwetten); Inhaber Betway Limited | 09.03.2021 (Folgeerlaubnis 23.12.2022) |
| bwin | Whitelist-Eintrag (Sportwetten); Inhaber bwin (Deutschland) Limited | 09.10.2020 (Folgeerlaubnis 23.12.2022) |
| Interwetten | Whitelist-Eintrag (Sportwetten); Inhaber Interwetten Gaming Limited | 02.11.2020 (Folgeerlaubnis 27.12.2022) |
Die Tabelle zeigt, dass alle zehn Anbieter Inhaber einer deutschen Sportwetten-Erlaubnis sind – die Unterschiede liegen in der Reichweite und der Cricket-Tiefe, nicht in der Lizenz. Cricket gehört bei keinem dieser Anbieters zu den absoluten Schwerpunkten, denn der deutsche Wettmarkt wird vom Fußball dominiert. Wer Cricket wetten will, muss prüfen, ob der bevorzugte Anbieter im Wettprogramm überhaupt ICC-Turniere, Test-Serien und Twenty20-Ligen führt und wenn ja, mit welchen Märkten.
Tipico
Tipico ist im deutschen Markt die bekannteste Adresse und steht deshalb hier nicht, weil er die Cricket-Tiefe bietet, sondern weil er für Cricket-Wettende eine wichtige Referenz ist: Wer überhaupt auf Cricket wetten will, trifft bei Tipico auf ein solides Fußball-Programm mit deutlich dünnerer Cricket-Abdeckung. Im Vordergrund steht die Cashout-Funktion („Tipico Cashout“ laut App-Beschreibung) und ein Live-Wetten-Angebot, das im Fußball seine Stärke hat. Cricket ist im Wettprogramm vorhanden, aber kümmerlich: Test-Matches der Top-Nationen, einzelne ODI-Serien, gelegentlich IPL. Wer exotischere Twenty20-Ligen oder zweite Test-Serien sucht, wird nicht fündig. Hinweise auf Cricket-Live-Streaming sind aus den öffentlichen Bedingungen nicht eindeutig ableitbar – wer darauf Wert legt, prüft das im Wettschein.
Die deutsche Erlaubnis ist über jeden Zweifel erhaben: Tipico Co. Limited steht auf der Whitelist, erste Erlaubnis 9. Oktober 2020, Folgeerlaubnis 9. Dezember 2022. Was Cricket kostet, hängt an Quote und Wettsteuer – beide sind bei Tipico eher im oberen Mittelfeld als an der Spitze. Wer in einem kleinen Markt wie Cricket nicht genug Liquidität vermutet, sollte die Quote vor dem Tipp mit anderen Anbietern abgleichen.
Verdikt: Wer Cricket nur am Rande mitnimmt und ohnehin Tipico-Kunde ist, kann dort bleiben. Wer gezielt auf Cricket setzt, findet anderswo mehr Tiefe.
ODDSET
ODDSET ist die Traditionsadresse hinter der Toto-Annahmestelle und wurde als Buchmacher der staatlichen Lotteriegesellschaften bekannt. Heute steht ODDSET Sportwetten GmbH mit Erlaubnis des Regierungspräsidiums Darmstadt vom 15. Dezember 2022 auf der Whitelist, Aufsichtsbehörde ist die GGL. Cricket war bei ODDSET traditionell kein Schwerpunkt, das hat sich mit der Online-Plattform nur teilweise geändert: ICC-Turniere und gelegentliche ODI-Serien sind im Programm, IPL ist zu großen Teilen abgedeckt. Test-Cricket zwischen schwächeren Mannschaften fehlt häufig.
Vorteilhaft ist die Klarkeit der Bedingungen: Wer bei ODDSET spielt, hat es mit einer GmbH in deutscher Aufsicht zu tun, nicht mit einer Malta-Gesellschaft. Wer die Beziehung zu seinem Anbieter auf Deutsch führen will, findet hier ein Gegenstück zu den Malta-Holdings, die sonst die Liste dominieren. Quotenniveau und Inplay-Tiefe liegen unter dem, was Tipico oder bwin liefern – das spielt bei Fußball die größere Rolle, bei Cricket ist es weniger relevant, weil das Programm ohnehin schmal ist.
Verdikt: Vertrauenswürdige Adresse mit deutscher Trägerschaft, die bei Cricket keine Stärke verspricht. Wer explizit Cricket-Wetten sucht, sollte das Programm vor der Registrierung prüfen.
NEO.bet
NEO.bet gehört zu den jüngeren Marken auf der Whitelist und tritt mit dem Versprechen besserer Quoten auf kleinen Märkten an – ein Versprechen, das bei Fußball im Mittelfeld eingelöst wird. Im Cricket schlägt sich das nieder: NEO.bet deckt ICC-Turniere und Länderspiele in der Breite ab und führt eine ungewöhnlich lange Liste an Twenty20-Ligen, darunter auch kleinere Ligen neben der IPL. Die Inplay-Märkte sind ausreichend für die Cricket-Hauptereignisse, bei der Long-Tail-Liga wird es dünn.
Lizenzlich ist NEO.bet über die Greenvest Betting Limited (Malta) geführt, erste Erlaubnis am 9. Oktober 2020, Folgeerlaubnis am 22. Dezember 2022. Wer bei NEO.bet spielt, sollte beachten, dass die Marke auf kleineren Märkten kräftig wirbt, ohne immer die Tiefe der ganz Großen zu liefern – bei Cricket heißt das konkret: Es gibt mehr Ligen, aber nicht immer den Wettschein zu jeder Begegnung.
Verdikt: Eine der besseren Adressen für Cricket-Wettende, die über die IPL hinausblicken – wer viele Ligen sucht und mit kleinerer Live-Tiefe lebt, kommt hier auf seine Kosten.
Tiptorro
Tiptorro ist die deutsche Marke der Torro Tec Limited (Malta) und steht wie NEO.bet für eine jüngere Generation von Whitelist-Anbietern, die auf kleinere Märkte setzen. Cricket wird im Wettprogramm geführt, mit Schwerpunkt auf ICC-Turnieren und IPL; das Test-Programm in der Breite ist überschaubar. Die App hebt in ihrer Beschreibung die Whitelist-Eintragung hervor, was ein bewusstes Signal an deutsche Wettende ist.
Was den Preis angeht, unterscheidet sich Tiptorro nicht auffällig von der Konkurrenz. Cricket-Wettende, die nur eines der Großereignisse verfolgen, sind hier gut aufgehoben – wer Test-Serien über Monate begleitet, sollte das Programm prüfen, bevor er sich registriert.
Verdikt: Solide Cricket-Grundversorgung ohne Extras. Wer mit den großen Turnieren auskommt, hat hier wenig zu meckern.
DAZN Bet
DAZN Bet ist das Sportwetten-Pendant zum Streaming-Angebot von DAZN und versucht, die Live-Komponente mit Streaming zu verbinden. Lizenzlich ist die Marke vergleichsweise jung: Die Sportwetten-Erlaubnis der DZBT Operations Limited ist seit dem 22. August 2023 in der Whitelist verzeichnet. Cricket ist im Programm, allerdings nicht im Mittelpunkt – die Marke setzt auf Fußball und US-Sport.
Was Cricket angeht, ist DAZN Bet eine Wette auf eine sich entwickelnde Plattform: Das Programm deckt ICC-Turniere und IPL ab, das Inplay-Angebot ist ausbaufähig. Wer Cricket nicht exzessiv betreibt, sondern sich auf wenige Highlights konzentriert, findet das Notwendige; wer Tiefe sucht, sollte prüfen, ob die Marke zur eigenen Saison passt.
Verdikt: Plattform mit Wachstumspotenzial, die in Cricket heute nicht überzeugen muss. Wer ohnehin DAZN-Kunde ist, kann die Wetten mitlaufen lassen.
Sportwetten.de
Sportwetten.de ist die deutsche Marke der NetX Betting Limited und auf der Whitelist seit dem 19. November 2020 (Folgeerlaubnis 16. Dezember 2022). Die Marke wirbt mit Bestquoten, was bei Fußball eine Dauerdiskussion ist und bei Cricket wenig zu bedeuten hat, weil die Spanne der verfügbaren Ligen schmal ist. Cricket wird im Programm geführt, mit ICC-Turnieren und IPL als Schwerpunkt.
Was die Marke auszeichnet, ist eine gewisse Transparenz im Quotenniveau; bei Cricket fällt das weniger ins Gewicht als bei Fußball. Inplay ist auf den Großereignissen solide, Long-Tail eher nicht. Lizenzlich ist alles in Ordnung: NetX Betting Limited ist als Erlaubnisinhaberin eingetragen, deutsches Recht gilt vollständig.
Verdikt: Funktionale Cricket-Grundversorgung ohne besondere Stärke oder Schwäche.
888sport
888sport gehört zur 888 Holdings PLC mit Sitz in Gibraltar; die Aktie ist seit September 2005 an der Londoner Börse notiert. Die deutsche Erlaubnis läuft über die 888 Germany Limited mit Folgeerlaubnis vom 15. Dezember 2022 (erste Erlaubnis 30. Juni 2021). 888sport positioniert sich als internationale Marke, in Deutschland über die Whitelist reguliert.
Cricket wird angeboten, allerdings mit der typischen Cricket-Schwäche etablierter Marken: ICC-Turniere und ausgewählte Twenty20-Ligen sind im Programm, das Test-Cricket in der Breite ist kleiner. Wer mit den Großereignissen auskommt, ist gut bedient. Die Marke wirbt stark mit Bestquoten-Boosts auf ausgewählte Events – das gilt für Fußball mehr als für Cricket, und das ist bei kleinen Märkten entscheidend.
Verdikt: Solide Adresse für Cricket-Hauptereignisse, kein Vorteil bei Exoten.
Betway
Betway ist die deutsche Marke der Betway Limited mit erster Erlaubnis am 9. März 2021 und Folgeerlaubnis am 23. Dezember 2022. Cricket ist bei Betway international eine echte Stärke, in Deutschland teilt sich das: Die Cricket-Abdeckung ist breit, mit IPL und ICC-Turnieren als Schwerpunkt, das Inplay-Angebot auf Twenty20-Spielen ist solide. Das Test-Programm folgt den wichtigen Serien.
Was Betway auszeichnet, ist die Cash-Out-Funktion mit grünem Symbol unter „Meine Wetten“, die laut App-Beschreibung auch für Teilbeträge verfügbar ist. Beim Cricket wird Cash-Out besonders spannend, weil DLS-Regel und Wetterereignisse Live-Wetten in unerwartete Bahnen lenken können – die Möglichkeit, einen Teil des Scheins vorzeitig zu sichern, ist hier mehr als ein Komfort. Ein Wettkonfigurator für Fußballspiele ist Teil der App; eine Cricket-Variante ist nicht ausgewiesen.
Verdikt: Eine der stärkeren Cricket-Adressen im deutschen Whitelist-Kreis – wer Breite und Cash-Out schätzt, ist hier richtig.
bwin
bwin steht mit der bwin (Deutschland) Limited auf der Whitelist, erste Erlaubnis 9. Oktober 2020, Folgeerlaubnis 23. Dezember 2022. Die Marke ist im deutschen Markt breit aufgestellt, Fußball ist das tragende Geschäft, Cricket eines der kleineren Felder. ICC-Turniere, IPL und ausgewählte Test-Serien sind im Programm; das Inplay-Angebot folgt den Großereignissen.
Wer bei bwin spielt, spielt bei einer der größten europäischen Marken – das ändert nichts daran, dass Cricket bei bwin ein Nebenfach bleibt. Die Quote liegt im Marktdurchschnitt, die Bedingungen sind klar. Cricket-Wettende, die nur die Weltmeisterschaft und die IPL verfolgen, finden hier alles Notwendige; wer mehr Tiefe sucht, wird sie anderswo leichter finden.
Verdikt: Funktionierende Cricket-Grundversorgung in einem ansonsten fußballgeprägten Haus.
Interwetten
Interwetten ist die älteste Marke in diesem Vergleich und steht mit der Interwetten Gaming Limited (Malta) auf der Whitelist, erste Erlaubnis 2. November 2020, Folgeerlaubnis 27. Dezember 2022. Die österreichisch geprägte Marke ist im deutschen Markt verankert und führt Cricket im Programm: ICC-Turniere, IPL, ausgewählte Test-Serien.
Was Interwetten auszeichnet, ist Beständigkeit: Die Marke pflegt ihre Cricket-Sektion seit Jahren, ohne sie zu einem Schwerpunkt auszubauen. Wer dauerhaft Cricket wettet, wird bei Interwetten ein verlässliches Programm finden, ohne die Exoten, die anderswo locken. Quotenniveau und Bedingungen bewegen sich im Marktdurchschnitt.
Verdikt: Verlässliche Adresse ohne Überraschungen – wer Stabilität über Abwechslung stellt, ist hier richtig.
Was die Quote tatsächlich wert ist: Marge am Beispiel eines Zwei-Wege-Markts
Cricket-Wetten leben von der Quote, aber die Quote ist nie der reine Gegenwert eines Tipp-Ergebnisses. Sie enthält einen Anteil, den der Buchmacher einbehält – die Marge. Am einfachsten lässt sich das an einem Zwei-Wege-Markt zeigen, etwa einem T20-Spiel mit Heimsieg und Auswärtssieg, beide gleich wahrscheinlich, beide fair mit Quote 2,00 bewertet. Ein Buchmacher ohne Marge würde in diesem Fall jede Wette 1:1 auszahlen, also einen Euro Einsatz gegen einen Euro Gewinn. Mit Marge sieht das anders aus.
Nehmen wir ein illustratives Beispiel mit zwei Quoten, beide 1,90. Die Auszahlungsquote – der Anteil, den der Markt von jedem Einsatz an die Wettenden zurückgibt – berechnet sich als 1 ÷ (1/1,90 + 1/1,90). Das gibt ungefähr 0,95, also 95 % der Einsätze. Die Marge ist die Differenz zu 100 %, also rund 5 %. Das bedeutet: Pro 100 €, die auf diesen Markt gesetzt werden, zahlt der Buchmacher im langen Mittel etwa 95 € an Wettende aus und behält 5 €.
Bei einer Quote von 1,85 und 1,85 wäre die Marge höher, die Auszahlungsquote entsprechend niedriger. Bei 1,95 und 1,95 wäre die Marge niedriger. Die Bandbreite ist das, was Cricket-Wettende vor dem Tipp vergleichen sollten, nicht die einzelne Quote. Ein Anbieter mit 1,95 auf den Favoriten ist besser als einer mit 1,90, aber nur in Märkten mit ähnlicher Marge. In einem Drei-Wege-Markt – Heimsieg, Auswärtssieg, Draw beim Test-Match – ist die Marge fast immer höher, weil noch ein drittes Ergebnis bedient wird und der Buchmacher auf allen drei Seiten seinen Anteil nimmt.
Was Cricket-Wettende daraus mitnehmen: Wer auf einen Markt mit niedriger Marge setzt, hat die bessere Ausgangslage. Wer auf eine einzelne Quote schaut, übersieht die Hälfte. Anbieter werben mit „besten Quoten“ – was zählt, ist die Auszahlungsquote über das gesamte Wettprogramm, nicht die Spitzenquote bei einem einzelnen Event.
Was eine Wette bei einem deutschen Anbieter kostet: das Beispiel
Eine Wette zu 10 € auf Quote 1,90 bei einem deutschen Anbieter funktioniert so: Gewinn ist 19 € brutto, Einsatz 10 €, Auszahlung 29 €. Was die Wettsteuer ändert, hängt davon ab, ob und wie der Anbieter sie weitergibt. Bei deutschen Anbietern ist es üblich, die Steuer direkt vom Einsatz abzuziehen oder den Bruttogewinn zu schmälern. Im ersten Fall bedeutet das: Der Einsatz wird auf circa 9,52 € reduziert (weil 5,3 % des Bemessungsgrundlage – das entspricht rund 5,03 % des gezahlten Betrags – zu zahlen sind). Im zweiten Fall wird der Gewinn um 5,3 % gekürzt.
Wer die Wettsteuer in seine Rechnung einbezieht, sollte sie als das sehen, was sie ist: eine gesetzliche Abgabe auf den organisierten Glücksspielbetrieb, die der Anbieter zu tragen hat. Ob er sie weitergibt, steht in seinen AGB. Manche Anbieter werben mit „steuerfreien Wetten“ – das bedeutet, sie übernehmen die Abgabe selbst. Es bedeutet nicht, dass die Wette kein Kostenelement enthält: Die Marge des Buchmachers steckt in der Quote. Wer bei zwei Anbietern mit 1,90 und 1,90 vergleicht, aber der eine die Wettsteuer trägt und der andere sie dem Kunden aufbürdet, der ist beim ersten Anbieter knapp einen halben Prozentpunkt besser.
Wettarten und ihre Kosten
Cricket-Wetten kommen in drei Hauptformen, die alle unter § 21 Abs. 1 GlüStV fallen: Einzelwette, Kombiwette und Systemwette. Die Einzelwette ist die einfachste Form: Ein Tipp, eine Quote, ein Ergebnis. Die Kombiwette multipliziert die Quoten der einzelnen Tipps; bei zwei Tipps à 1,80 ergibt das eine Gesamtquote von 3,24. Die Systemwette kombiniert mehrere Tipps in einer strukturierten Form, bei der auch Teilerfolge ausgezahlt werden.
Was jede Wettart kostet, hängt an zwei Dingen: der Marge des Markts und der Wahrscheinlichkeit, dass alle Teile einer Kombiwette eintreffen. Eine Kombiwette mit vier Tipps à 1,80 hat eine Gesamtquote von 10,5, aber die Wahrscheinlichkeit, dass alle vier Tipps zutreffen, ist deutlich niedriger als bei vier Einzelwetten. Die Marge des Buchmachers multipliziert sich über die Quoten; die Konsequenz ist eine niedrigere Auszahlungsquote als bei den entsprechenden Einzelwetten. Cricket-Wettende, die auf Kombiwetten setzen, akzeptieren also eine schlechtere Auszahlungsquote im Tausch gegen eine höhere Gewinnchance pro Tipp. Das ist keine Empfehlung, sondern eine Beschreibung – die Wahl hängt am eigenen Risikoempfinden und daran, wie sicher man sich bei den Einzeltipps ist.
Für Cricket typisch sind folgende Märkte: Sieger eines Innings, Methode des ersten Wickets (gefangen, Bowled, LBW), Run-Over-Under zu einem bestimmten Spielstand, Spieler-Statistiken (Runs, Wickets), und für Live-Wetten die Quote nach zehn Overs. Wie viele dieser Märkte ein Anbieter führt, hängt am Programm – nicht jeder Anbieter deckt alle ab, und die Auszahlungsquoten variieren.
Worauf Cricket-Wettende konkret achten sollten
Drei Punkte stehen für Cricket-Wettende im Vordergrund, und sie entscheiden, ob ein Anbieter passt oder nicht.
Erstens: das Wettprogramm. Wer nur die IPL spielt, hat eine andere Auswahl als jemand, der Test-Serien zwischen Indien und England verfolgt oder Twenty20-Ligen in Südafrika und Bangladesch. Vor der Registrierung ist ein Blick ins Programm Pflicht – nicht jeder Anbieter, der Cricket anbietet, deckt alle drei Formate ab.
Zweitens: die Quote im Verhältnis zur Marge. Vergleichen heißt, mehrere Anbieter nebeneinanderzustellen und nicht nur eine Quote zu nehmen. Cricket lebt von kleinen Margenunterschieden, weil die Wahrscheinlichkeiten enger beieinander liegen als bei Fußball.
Drittens: die Auszahlungs- und Cash-Out-Bedingungen. Bei Live-Wetten auf Cricket kann ein Wettereignis über Sieg und Niederlage entscheiden. Wer die Möglichkeit hat, einen Teil des Scheins vorzeitig zu sichern, ist bei Betway mit der dokumentierten Cash-Out-Funktion am besten aufgehoben. Andere Anbieter haben ähnliche Funktionen – wer darauf Wert legt, prüft das im Wettschein.
Was alle Cricket-Wettenden teilen, ist die Rahmenbedingung: die deutsche Erlaubnis. Wer auf einem Anbieter ohne Whitelist spielt, gibt den Schutz des GlüStV auf und läuft in ein zivilrechtliches Risiko, das seit dem EuGH-Verfahren konkreter wird. Wer auf einem Whitelist-Anbieter spielt, hat die volle Aufsicht, das Einzahlungslimit von 1.000 € monatlich, OASIS-Anbindung und die Wettsteuer-Transparenz, die das deutsche Recht ausmacht.
Hinweise für Cricket-Wettende in Deutschland
- Wer unter 18 ist, hat keinen Zugang – die Volljährigkeitsprüfung ist Pflicht und im Anbieterprozess verankert.
- Wer über mehrere Anbieter parallel spielt, läuft in die Aktivitätsdatei LUGAS und riskiert eine Sperre.
- Wer das Einzahlungslimit erhöhen will, muss dem Anbieter die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen – eine Selbsterklärung reicht nicht.
- Wer sich selbst sperren lassen will, kann eine Selbstsperre über OASIS einlegen; Mindestdauer ohne Fristangabe ist ein Jahr, mit Frist mindestens drei Monate.
- Wer eine Pause braucht, kann den Panikbutton nutzen – er löst eine 24-Stunden-Sperre aus.
- Wer auf einen Anbieter außerhalb der Whitelist ausweicht, gibt diese Schutzmechanismen auf und riskiert eine Rückforderung im Nachhinein; das EuGH-Verfahren vor C-530/24 deutet darauf hin, dass eine Rückzahlung möglich sein kann.
Häufig gestellte Fragen
Wo kann auf Cricket-Spiele bei einem Anbieter mit deutscher Lizenz gewettet werden?
Cricket-Wetten sind in Deutschland bei jedem Anbieter mit GGL-Erlaubnis möglich, der Cricket im Wettprogramm führt. Die zehn hier verglichenen Anbieter stehen alle auf der Whitelist. Cricket wird nicht von allen in derselben Tiefe angeboten: ICC-Turniere und IPL sind überall verfügbar, das Test-Programm und Twenty20-Ligen jenseits der IPL unterscheiden sich. Ein Blick ins Wettprogramm vor der Registrierung zeigt, ob der bevorzugte Anbieter die gewünschten Begegnungen führt.
Was unterscheidet Test-Match, ODI und Twenty20 für Wettmärkte und Quoten?
Ein Test-Match dauert bis zu fünf Tage mit Draw als Ergebnis, ODI und T20 sind kompakter. Bei ODI und T20 ist das Inplay-Angebot dichter. Die Quote reflektiert die Verteilung der Ergebnisse; Drei-Wege-Märkte haben eine höhere Marge als Zwei-Wege-Märkte. Wer auf den Endstand eines Test-Match setzt, sollte sich mit der Cricket-Logik von Tie und Draw auseinandersetzen, da beide Fälle unterschiedlich behandelt werden.
Wie wirkt sich die Duckworth-Lewis-Stern-Methode bei wetterbedingten Unterbrechungen auf eine Wette aus?
Die DLS-Methode berechnet das Ziel der zweiten schlagenden Mannschaft bei wetterbedingten Unterbrechungen neu. In Limited-Overs-Spielen muss eine Mindestanzahl an Overs absolviert werden, sonst wird das Spiel als „No Result“ gewertet. In diesem Fall wird die Wette storniert oder anteilig ausgewertet – die Details regeln die AGB des Anbieters. Wer live auf Cricket wettet, sollte die Mindestanzahl der Overs kennen, da sie über Gültigkeit oder Stornierung entscheidet.
Welche Livewetten auf Cricket sind in Deutschland zulässig?
Live-Wetten sind gemäß § 21 Abs. 4 GlüStV während eines laufenden Ereignisses nur auf das Endergebnis oder seltene Spielereignisse zulässig. Welche Cricket-Märkte darunter fallen, ergibt sich aus der individuellen Wettprogrammgenehmigung des Anbieters. Wer auf Cricket live wettet, sollte das konkrete Angebot im Wettschein prüfen – nicht jeder Markt, der im Ausland verfügbar ist, ist in Deutschland erlaubt.
Wie entsteht eine Cricket-Prognose, und warum ist kein Wetttipp sicher?
Eine Cricket-Prognose basiert auf Form, Aufstellung, Heimvorteil und Wetter. Kein Wetttipp ist sicher, da Cricket von unvorhersehbaren Ereignissen lebt – etwa DLS-Regel nach Regen oder plötzliche Wicket-Fälle. Wer Cricket verfolgt, hat zwar mehr Daten als Gelegenheitswettende, doch das macht Wetten nicht gewiss. Wettende, die auf einen „sicheren Tipp“ hereinfallen, zahlen dafür meist mit einer schlechteren Auszahlungsquote.
Sportarten – wettanbieterneu
Inhalt erstellt vom Team «wettanbieterneu»
